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Alte Buche im Kellerwald
© Michael Löwa / Greenpeace

Nationalpark - was heißt das?

In dem von Greenpeace geforderten Nationalpark Kellerwald soll die Natur ausschließlich von natürlichen Abläufen bestimmt sein und sich ungestört von forstlichen Eingriffen entwickeln. Alte Bäume dürfen alt werden und absterben, junge Bäume wachsen unter dem Schutz des Altbestandes, der Waldboden bleibt unverändert.

Darf ein Nationalpark Kellerwald noch betreten werden?

Nationalparks stehen für naturnahe Erholung und die Begegnung mit ursprünglicher Natur jederzeit offen. Sie dienen in einzigartiger Weise der naturkundlichen Bildung - und das ganz ohne Eintritt.

Nimmt die Verkehrs-Belastung durch einen Nationalpark zu?

Für die Region bedeutet ein Nationalpark Kellerwald auch wirtschaftlichen Nutzen, z.B. durch sanften Tourismus, Naturschutz-Veranstaltungen und wissenschaftliche Kongresse. Ein Nationalpark bietet die Möglichkeit, mit EU-Fördermitteln auch ein Verkehrsleitsystem zu entwickeln, das den Touristen-Verkehr reduzieren und die Lebensqualität der Einheimischen erhöhen kann.

Wird die Nationalparkfläche immer weiter vergrößert?

Das Gebiet des zukünftigen Nationalparks wäre ein knapp 6000 Hektar großes, unzerschnittenes und sehr altes Buchenwaldgebiet, fast zu 100 Prozent in Landesbesitz. Es sollen weder angrenzende landwirtschaftliche Flächen noch der Edersee in das Gebiet aufgenommen werden.

Übrigens...: Holznutzung, auch das Sammeln von Brennholz, ist weiterhin in allen hessischen Wirtschaftswäldern möglich, und das sind immerhin über 99 Prozent der hessischen Wälder!

Stand 4/2000

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