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Die Zahl der Gegner stieg seit April 2003 von 12,3 auf 15,2 Prozent, unentschieden sind weitere 17,4 Prozent.

Das zeigt, dass die Meinung der Isländer zum Walfang sich geändert hat und die Befürworter an Einfluss verlieren, sagt Frode Pleym von Greenpeace. Der Verbrauch von Walfleisch geht drastisch zurück und die einheimische Tourismusbranche wendet sich stark gegen den Walfang.

Im letzten Jahr hatte die isländische Regierung einen Plan bekannt gegeben, nach dem in diesem Jahr 250 Zwerg-, Sei- und Finnwale zu wissenschaftlichen Zwecken getötet werden sollten. Bereits im letzten Jahr töteten Isländer 36 Zwergwale. Nach starken Protesten erstmals auch im Land selbst - vor allem von Seiten der Whale Watching-Veranstalter - reduzierte die Regierung die diesjährige Quote bereits auf 25 Zwergwale.

Die isländische Regierung sollte auf die sich ändernde Meinung im Land hören und das wissenschaftliche Walfangprogramm komplett streichen, sagt Pleym. Greenpeace ist zurzeit mit der MV Esperanza in Island, um die Isländer davon zu überzeugen, dass sie von der Walbeobachtung letztendlich mehr haben werden als von der Waljagd. Seit letztem Herbst sammelt Greenpeace über seine Internet-Seiten Stimmen von Leuten, die Island als Tourismusziel in Betracht ziehen wollen, wenn Island den Walfang aufgibt. Mehr als 57.000 Menschen aus aller Welt haben sich bereits in diesem Sinne geäußert.

Wenn Sie sich auch vorstellen können, einen Urlaub in Island zu verbringen, sofern das Land den Walfang endgültig einstellt, machen Sie doch mit und zeigen Sie der isländischen Regierung, wie viel wertvoller lebende Wale sein können.

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