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Der Verzehr von Walfleisch sei in Norwegen auf durchschnittlich 200 Gramm im Jahr gesunken, so ein Sprecher der Allianz. Das soll sich ändern: Mit Hilfe einer Werbekampagne soll nun der Pro-Kopf-Verzehr verdoppelt oder sogar verdreifacht werden. Die Zeichen der Zeit erkannte schon im vergangenen Mai das norwegische Fischereiministerium nicht. Es hatte gefordert, die Abschussquote bis 2005 auf 745 Wale pro Jahr deutlich zu erhöhen.

Zu der Nachricht aus Norwegen nimmt der Greenpeace-Meeresexperte Thilo Maack Stellung: Es zeigt sich deutlich, wie unzeitgemäß der Walfang ist. Der Walfang hat in diesem Jahrhundert einfach keinen Platz mehr. Selbst die norwegische Bevölkerung will kein Walfleisch mehr essen. Vielmehr versucht Oslo den Menschen das Fleisch regelrecht aufzudrängen. Maack weist darauf hin, dass Norwegen kein Einzelfall darstellt. Ähnlich sieht es bei den anderen Walfangnationen Japan und Island aus. Dort lagert noch Walfleisch aus dem letzten Jahr in den Kühlhäusern und bleibt wie Blei in den Regalen liegen. Das macht eines ganz klar: es gibt weltweit keinen Bedarf für Walfleisch. (mir)

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