Skip to main content
Jetzt spenden
seals

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Sie können für Ihren Brief unsere Vorlage nutzen. Die Adresse des kanadischen Botschafters lautet: Botschaft von Kanada, Leipziger Platz 17, 10117 Berlin.

Sehr geehrter Herr Botschafter,

ich bin entsetzt darüber, dass in Kanada auch in diesem Jahr wieder Tausende von Jungrobben erschlagen und erschossen werden. Ich möchte Sie bitten, Ihren Einfluss bei der kanadischen Regierung geltend zu machen, damit dieses sinnlose Töten aufhört. Sie schaden damit dem Ruf Ihres Landes, das eigentlich für die Bewahrung von Natur und Tierwelt steht.

Die Robben sind zahlreichen Gefahren ausgesetzt. In diesem Jahr ist das Eis in den Aufzuchtregionen so dünn, dass schon viele der Robbenbabies ertrunken sind. Das ist eine Folge des Klimawandels. Aber auch Umweltgifte machen den Tieren zu schaffen. Und jetzt ziehen wieder die Jäger aufs Eis. Das muss aufhören.

Kanada ist ein kulturell hoch entwickeltes und sehr reiches Land. Es muss Ihnen möglich sein, diese grausame Jagd zu stoppen und für die dort lebenden Menschen sinnvolle Beschäftigungen zu finden. Die Robbenjagd ist nur ein saisonales "Geschäft" für die ehemaligen Fischer. Die Robben sind Sündenböcke einer verfehlten Fischereipolitik. Wichtiger wäre ein sinnvolles Management der Fischbestände, das allen ein Überleben sichert.

Mit freundlichen Grüßen

Mehr zum Thema

Lemon Shark in French Polynesia

Sieben Tipps zum Meeresschutz

  • 29.09.2022

Meere gehören zu den artenreichsten Lebensräumen der Erde. Sieben Tipps, wie wir zum Schutz der Meere beitragen können.

mehr erfahren
Blauhai im Wasser

Haie kämpfen ums Überleben

  • 22.09.2022

Beim Schwertfischfang wird vier Mal mehr Hai gefangen als Schwertfisch. Das deckt ein neuer Greenpeace-Report auf. Er zeigt: Unsere Meere brauchen einen globalen Schutzvertrag

mehr erfahren
Protest against Shell's Seismic Blasting Plans in South Africa

Ölerkundung vor Südafrika rechtswidrig

  • 02.09.2022

Erfolg für den Meeresschutz: Shell darf vor der afrikanischen Wild Coast keine Schall-Untersuchungen durchführen.

mehr erfahren
Family Day in Hamburg

Familientag in Hamburg

  • 01.09.2022

Am 27. August trafen der Hamburger Familientag und der Tiefsee-Aktionstag aufeinander.

mehr erfahren
Baitball on Ningaloo Reef

Höchste Zeit für Hochseeschutz

  • 26.08.2022

Nur ein Hundertstel der Hohen See ist geschützt. Die UN verlangt mehr Meeresschutz und erarbeitet darum ein internationales Abkommen. Doch dessen Abschluss vertagt sich immer wieder.

mehr erfahren
"No Deep Sea Mining" – Action in Rotterdam

Tiefsee-Arten vom Aussterben bedroht

  • 12.05.2022

Die Artenvielfalt in der Tiefsee ist bedroht – doch statt sie stärker zu stützen, soll bald in der Tiefe Bergbau betrieben werden. Dagegen protestiert Greenpeace in Rotterdam.

mehr erfahren