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Thunfische sind ruhelose Schwimmer: Ihr Körper ist kräftig und torpedoförmig - eine ideale Form für langes Schwimmen, durch die sie es auf eine Geschwindigkeit von bis zu 90 Stundenkilometer bringen. Die geselligen Tiere leben in großen Familien und legen bei der Nahrungssuche riesige Entfernungen zurück - sie schaffen die Strecke Europa-Amerika in wenigen Wochen.

Thunfische ernähren sich vor allem von Tinten- und von Kleinfischen. Sie sind weltweit verbreitet, bevorzugen jedoch Temperaturen über zehn Grad: Man findet sie um die Kanarischen Inseln bis nach Irland, vor den Azoren bis ins östliche Mittelmeer, vor den Küsten West- und Ostamerikas, Chinas und Japans.

Die größeren Arten leben auch in nördlichen, kälteren Gewässern. Der Rote Thun tummelt sich im Altantik und schwimmt zum Laichen ins Mittelmeer. In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden noch zahlreiche Exemplare in der Nordsee gefangen. Doch sein hochwertiges, rotes Fleisch, das in Japan für die Zubereitung von Sashimi begehrt ist und dort einen Kilopreis von 500 Dollar einbringt, macht ihn durch die intensive Jagd zur bedrohten Art.

Welcher Fisch darf auf den Tisch?

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Andere Thunfischarten

  • Weißer Thun (1,40 Meter lang, circa 60 Kilogramm schwer) weltweit verbreitet, wird als Konservenfisch verwendet
  • der Gelbflossen-Thun (maximal 2,40 Meter lang und rund 200 Kilogramm schwer)
  • der Schwarzflossen-Thun (westlicher Atlantik, 50 Zentimeter lang, 3,20 Kilogramm schwer)
  • der Großaugen-Thun (Tiefwasserart, subtropische Gewässer, maximal 2,50 Meter lang, 210 Kilogramm schwer)
  • der Langschwanz-Thun (bis zu 13 Kilogramm schwer, immense Bedeutung in der indopazifischen Region).
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