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mit dieser Nachricht möchte ich meine tiefe Enttäuschung über das heute in Japan gesprochene Urteil gegen zwei Greenpeace-Aktivisten zum Ausdruck bringen, die einen der größten Skandale der japanischen Walfanggeschichte aufgedeckt haben. Vor zwei Jahren legten Junichi Sato und Toru Suzuki stichhaltige Beweise für Korruption und Unterschlagung innerhalb des japanischen Walfangprogramms vor. Doch anstatt diesen Beweisen nachzugehen, stellte die japanische Staatsanwaltschaft die beiden Greenpeace-Aktivisten vor Gericht. Am 06. September wurden die beiden zu xxxxx Haft verurteilt.

Das Gerichtsverfahren gegen Sato und Suzuki hat zu internationalen Protesten geführt. Während ihres jüngsten Japanbesuches drückte auch die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navanethem Pillay gegenüber der Tageszeitung Asahi Shimbun ihre Besorgnis über das Verfahren gegen die Walschutz-Aktivisten aus. Die bei den Vereinten Nationen verantwortliche Arbeitsgruppe für willkürliche Haft urteilte, dass die Anklage politisch motiviert ist und gegen die Menschenrechte verstoße. Eine Vielzahl weiterer Organisationen und Rechtsexperten äußerten die gleichen Bedenken. Mit dem Urteil wird erneut gegen die Menschenrechte von Junichi Sato und Toru Suzuki verstoßen.

Sehr geehrter Herr Außenminister, ich bitte Sie nachdrücklich, die Aufhebung des Urteils gegen die beiden Walschützer zu veranlassen und den kommerziellen Walfang zu beenden.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Hochachtungsvoll,

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