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Außerdem wurde das Treiben der Fischer genau beobachtet und dokumentiert. Die Fischer auf den Trawlern waren gar nicht amüsiert, konnten sie doch den ganzen Tag nicht mit ihren riesigen Netzen auf Fang gehen und damit das Überleben der Delfine gefährden, die sich in den Netzen verfangen und qualvoll verenden. Die Fischer gingen zum Angriff über.

Wie die Greenpeacer von der Esperanza berichten, wurden sie von den Schotten in ausgesprochen farbenfroher Ausdrucksweise beschimpft und mit verschiedenen, teils unappetitlichen Gegenständen attackiert. Zum Glück zeigten die Schotten keine große Treffsicherheit. Niemand wurde verletzt. Die Fischer jagten die Aktivisten in den Schlauchbooten und kündigten schließlich an, nach Plymouth zu fahren und sich dort zu bewaffnen.

Wir lassen uns nicht einschüchtern, stellt Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack an Bord der Esperanza klar. Wir kämpfen weiter.

In BBC-Berichten werden die Greenpeace-Aktivisten als Meeres-Guerilla bezeichnet, die den Gespann-Fischern den Seekrieg erklärt hätte. Als gewaltfreie Organisation erklärt Greenpeace selbstverständlich niemandem den Krieg. Fakt ist aber, dass die Delfine im Ärmelkanal akut vom Aussterben bedroht sind - und die Hauptbedrohung ist die Gespann-Fischerei.

Am Freitag wird sich die Esperanza in die Höhle des Löwen der Gespann-Fischer begeben - nach Brest in der Bretagne. Dort gibt es die meisten von ihnen. In Brest wird das gesamte Team der Esperanza wechseln. Noch bis Ende März wird das Greenpeace-Schiff unterwegs sein, um möglichst viele Delfine zu retten. (us)

Auf der Seite von Greenpeace Großbritannien finden Sie Tipps (in englischer Sprache), was Sie gegen das Delfinsterben tun können-

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