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Die wissenschaftlichen Untersuchungen, die Reykjavik vornehmen will, zielen vorrangig darauf ab, zu zeigen, dass Wale zu viel Fisch wegfressen, kritisiert Thilo Maack, Meeresbiologe von Greenpeace. Das ist jedoch eine ökologisch haltlose Behauptung. Die immer häufiger festgestellte Fischarmut in den Ozeanen ist allein auf die menschengemachte Überfischung zurückzuführen. Die Wale sollen jetzt als Sündenbock für die menschlichen Verfehlungen herhalten.

Das Greenepace-Flaggschiff Rainbow Warrior ist derweil auf dem Weg in den Nordatlantik. Das vorrangige Ziel der Aktivisten an Bord ist, die isländische Öffentlichkeit zu informieren. Für Greenpeace-Geschäftsführer Gerd Leipold steht fest, dass Island mit dem vorgeblich wissenschaftlichen Walfang nur den kommerziellen Walfang durch die Hintertür einführen will. Weltweit ist die Entscheidung Reykjaviks auf Empörung und Ablehnung gestoßen. In Großbritannien hat die renommierte Tierschutzorganisation Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals (RSPCA) den Verbrauchern empfohlen, in Zukunft zweimal nachzudenken, bevor sie Fisch aus Island kaufen. (mir)

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