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Das Madrider Umweltministerium will Schritte einleiten, einen Großteil des Bodens zu enteignen. Der über 20 Stockwerke hohe Rohbau steht nämlich viel näher am Wasser als nach dem nationalen Küstenschutzgesetz erlaubt. Zu mehr ist die Zentralregierung allerdings rechtlich nicht in der Lage. Den Abriss kann nur die Provinzregierung Andalusiens anordnen, die für das Naturschutzgebiet verantwortlich ist.

Wir freuen uns über die Entscheidung des Umweltministeriums, sagt die Meeresexpertin María José Caballero von Greenpeace Spanien. Jetzt muss die Regierung von Andalusien den nächsten Schritt machen und für den Abriss des Gebäudes sorgen. Denn das steht eindeutig in einem Gebiet, wo es nicht hingehört.

Die Regierung Andalusiens hat in der Vergangenheit immer die Position der Investoren unterstützt, so lange die ein gutes Geschäft versprachen. Durch das Naturschutzgebiet, seit 1997 sogar Biosphärenreservat der UNESCO, ließ sich die Regierung dabei nicht stören.

Auch der Investor, die spanische Azata-Gruppe, ist sich keines Fehlverhaltens bewusst. Gegen die Enteignung durch das Umweltministerium, hieß es bereits, werde man gerichtlich vorgehen.

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