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Wer Sea Life besucht und vom Meer fasziniert ist, der wird sich auch für unsere Arbeit und unsere Erfolge interessieren, sagt Angela Pieske, Ausstellungs-Koordinatorin von Greenpeace. Wir wollen Besucher informieren und im besten Fall so begeistern, dass sie selbst mit Greenpeace aktiv werden und sich für den Schutz der Meere einsetzen. Die wunderbare Welt unter Wasser soll auch in Zukunft in freier Natur und nicht nur hinter den Scheiben der Aquarien zu bewundern sein.

Die größte Gefahr für die Meere geht mittlerweile von der Überfischung aus. Die meisten Speisefisch-Bestände sind durch zu viele Fangschiffe hoffnungslos überfischt. Der Ausstellungsbesucher erfährt davon auf verschiedenen Wegen: Modelle erklären die Fangmethoden, eine Weltkarte zeigt die Fanggebiete, im Restaurant wendet man seinen Teller mit Sushi oder Fischstäbchen und sieht, zu welchen Problemen der Fischkonsum führt. Damit der Besucher weiß, welche Speisefische er ohne Bedenken kaufen kann, gibt es einen aktuellen Fischführer zum Mitnehmen.

Für seine Bemühungen um den Umweltschutz gibt Angela Pieske Sea Life die Note 3+. Nicht alles verwendete Holz trägt das FSC-Siegel, und die aufwändigen Kühlanlagen des Aquariums enthalten ozonschädliches FCKW/FKW. Pieske ist aber zuversichtlich, dass im Falle weiterer Projekte ein besseres Ergebnis erzielt wird. Greenpeace arbeitet schon seit einigen Jahren mit Sea Life zusammen. Ausstellungen zum Walfang, zu Haien und zum Meeresschutz können in den Sea Life Centern in Timmendorf an der Ostsee, Dortmund und Konstanz besichtigt werden. (sit)

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