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Den Ozeanen geht es schlecht, sagt Stefanie Werner, Meeresbiologin bei Greenpeace. Nehmen wir nur ein Beispiel: die marine Öl- und Gasförderung. Rund 500 Plattformen in der Nordsee haben aus dem Meer vor unserer Haustür einen einzigen Industriepark gemacht. Fast 15.000 Tonnen Öl gelangen durch den Alltagsbetrieb der Plattformen jedes Jahr ins Wasser. Werner fordert großflächige Schutzgebiete, wo sich das Leben ungestört erholen kann.

Mit der Ausstellung setzen Greenpeace und Sea Life ihre erfolgreiche, bundesweite Zusammenarbeit im achten Jahr fort. Greenpeace arbeitet bereits mit den deutschen Sea Life Aquarien in Dresden, Speyer am Rhein, Timmendorfer Strand an der Ostsee, Oberhausen und Nürnberg zusammen. Die Kooperation unterliegt strengen Absprachen zum Arten- und Umweltschutz. Die gezeigten Tiere stammen generell aus heimischen Meeren oder aus Nachzuchten. Meeressäuger und geschützte Arten werden nicht gezeigt.

Bei der Planung und Realisierung des Aquariums verpflichtet sich Sea Life, umweltverträgliche Produkte zu verwenden: Alle Kabel und Böden sind frei von PVC, Broschüren und Plakate stammen wie alle Papierprodukte aus Recyclingmaterial. Wenn Holz verwendet wurde, dann trägt es das FSC-Siegel: Es garantiert eine naturnahe Bewirtschaftung des Waldes. Bei den Kühlsystemen wurde auf das ozonschädliche FCKW verzichtet.

Das Greenpeace-Flaggschiff Esperanza befindet sich derzeit im Nordwestatlantik zwischen Kanada und Europa auf Expeditionstour. Dort beobachtet die Besatzung europäische Fischereiflotten und dokumentiert deren Fangmethoden. Mit ihren riesigen Schleppnetzen zerstören die Trawler in der Region den Meeresboden der Tiefsee. Bitte helfen Sie uns, der Zerstörung Einhalt zu gebieten, beteiligen Sie sich an unserer Mitmachaktion. Den Link finden Sie unten auf dieser Seite.

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