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Greenpeace-Schlauchboot und japanischer Walfänger
© Greenpeace

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Nachdem der Ausguck einen Wal gesichtet hat, begann ich vor dem Bug zu kreuzen, um möglichst oft einem Abschuss im Wege zu sein, schreibt die deutsche Aktivistin Regine Frerichs in ihrem Tagebuch von Bord der Arctic Sunrise. Der erste Wal tauchte zwei Mal kurz vor unserem Schlauchboot auf und konnte nach Steuerbord entkommen! Was für ein Moment! Wir hatten einem Wal das Leben retten können! Zumindest für den Moment.

Für insgesamt neun Stunden behinderten Greenpeace-Schlauchboote die Walfänger, indem sie sich zwischen Fangschiff und Wal brachten. Von Bord der Schlauchboote sprühten sie kontinuierlich einen dichten Wassernebel in die Luft, um dem Harpunier die Sicht zu erschweren. In vielen Fällen reichte dies aus, um den Walen genug Zeit zu geben, sich in Sicherheit zu bringen.

Die Jagd auf einen einzelnen Minkewal dauerte fast zweieinhalb Stunden und endete damit, dass die Yushin Maru No. 2 einen klaren Schuss auf das Tier abfeuern konnte. Insgesamt töteten die Japaner an diesem Tag rund acht Wale. Viele mehr entkamen jedoch den tödlichen Harpunen, nachdem sie durch den Einsatz der Greenpeace-Aktivisten etwas Zeit verschafft bekamen.

Die Walfänger schießen mit Sprengstoff-Harpunen auf die Tiere. Manche der Wale durchleben nach dem Einschlag der Harpune einen Todeskampf, der bis zu einer Stunde andauern kann.

  • 22.12.2005: Aktionen in der Antarktis

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  • Protest auf totem Wal

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