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IWC 2006: Auf dem Weg zum Gericht
© Greenpeace

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Fünf der Festgenommenen, Crew-Mitglieder der Arctic Sunrise, wurden wegen illegaler Einwanderung zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Behörden won St. Kitts hatten dem Greenpeace-Schiff und seiner Crew vor der IWC verweigert, in die Hoheitsgewässer des Landes einzufahren. Vier weitere Aktivisten wurden freigesprochen, einer wegen Behinderung der Behörden ebenfalls zu einer Geldstrafe verurteilt.

Mike Townsley, einer der festgenommenen Aktivisten und Sprecher von Greenpeace International, kommentiert das Geschehen: Die Geldstrafen, zu denen wir verurteilt wurden, zahlen wir gerne, wenn wir damit die unbezahlbare Vielfalt der Meere, die durch Walfang und fortwährende Zerstörung der Ozeane verloren geht, aufhalten können.

Townslay weiter: Besondere Ironie an der Geschichte ist, dass die Regierung von St. Kitts ihre Stimme verkauft hat. Über 4,2 Millonen Euro hat St. Kitts nach der letzten IWC von der japanischen Regierung als Entwicklungshilfe für seine Fischereiindustrie erhalten. Lippenbekenntnisse zum Schutz der Wale reichen jetzt nicht mehr aus, die nationalen Regierungen müssen handeln.

Greenpeace wird sich auch weiterhin für den Schutz der Wale einsetzen, sagt Townsley. Auch in der nächsten Jagdsaison werden wir in das Walschutzgebiet im Südpolarmeer zurückkehren und dort für die 935 Minkewale und zehn Finnwale kämpfen, die die Japaner vor ihre Harpunen bekommen wollen.

Unter dem Motto SOS Weltmeer fährt Greenpeace mit dem Schiff Esperanza ein Jahr lang gegen Gier und Gedankenlosigkeit und für einen umfassenden Schutz der Meere um die Welt. Unterstützen Sie uns. Kommen Sie an Bord. Werden Sie Meeresschützer!

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