Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Gemeinsam mit der Whale and Dolphin Conservation Society (WDCS) hat Greenpeace eine Kampagne gestartet, um diesen Beifang zu reduzieren. Das Greenpeace-Schiff Esperanza patrouilliert deshalb im Ärmelkanal. Die Besatzung beobachtet die Fischer, dokumentiert ihre Aktivitäten und klärt sie über Möglichkeiten zur Vermeidung des Delfinsterbens auf.

Bislang wurden in diesem Jahr weniger tote Delfine an die Strände Großbritanniens gespült als im selben Zeitraum 2003. Allerdings hatten einige der gefundenen Kadaver eindeutige Wunden von Äxten. Offenbar hatte man versucht, ihnen Kopf und Schwanzflosse abzuhacken. Diese Wunden wurden den Tieren absichtlich zugefügt. Sie sind in meinen Augen der Versuch, den Fund toter Delfine zu erschweren, befürchtet Lindy Hixley von einer lokalen Meeresschutzorganisation.

Mit dem Einsatz der Äxte könnten die Fischer versuchen, die Anzahl der gefangenen Delfine zu verschleiern, meint auch Greenpeace Meeresexpertin Iris Menn. Die Anzahl der Delfine, die jährlich aus ungeklärten Gründen stranden, ist bereits sehr hoch. Die Anzahl derjenigen, die in Fischernetzen ertrinken, ist aber noch um ein Vielfaches größer. (hol)

Mehr zum Thema

Zwei Zügelpinguine in der Antarktis

Naturparadies Antarktis

  • 07.01.2022

Die Antarktis ist ein extremer Lebensraum mit einzigartiger Flora und Fauna. Greenpeace untersucht auf einer neuen Expedition die Folgen der Klimakrise und schützenswerte Lebewesen am Meeresgrund.

mehr erfahren
"No Deep Sea Mining" – Greenpeace-Aktion in Rotterdam

Tiefsee-Arten vom Aussterben bedroht

  • 10.12.2021

Die Artenvielfalt in der Tiefsee ist bedroht – doch statt sie stärker zu stützen, soll bald in der Tiefe Bergbau betrieben werden. Dagegen protestiert Greenpeace in Rotterdam.

mehr erfahren
Adeliepinguine in der Antarktis

Hängepartie fürs ewige Eis

  • 29.10.2021

Die Antarktis-Kommission CCAMLR versagt wieder beim Antarktis-Schutz.

mehr erfahren
"Prestige" oil spill

Verschmutzung

  • 06.10.2021

Die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 auf etwa zwölf Milliarden Menschen ansteigen. Damit Landwirtschaft und Industrie sie ausreichend versorgen können, wird sich der Druck auf Küstengebiete erhöhen.

mehr erfahren

Kein Goldrausch im Ozean!

  • 16.05.2021

Erste Pilotversuche zum Abbau von Manganknollen im Ozean sind abgeschlossen. Doch Tiefseebergbau ist eine massive Bedrohung für unsere Ozeane.

mehr erfahren
Schwarzer Raucher im Pazifik

Tiefsee in Gefahr

  • 14.05.2021

In den Tiefen der Ozeane verbirgt sich ein einzigartiger Lebensraum, den wir gerade erst zu verstehen beginnen. Doch westliche Firmen drängen auf die Ausbeutung dortiger Rohstoffe.

mehr erfahren