Skip to main content
Jetzt spenden
Marine Reserve banner
© Greenpeace/Gavin Newman

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Das Europaparlament hat abgestimmt und in der Richtlinie schärfere Maßnahmen gefordert, als die Kommission in ihrem unkonkreten und verschwommenen Vorschlag einbringen wollte, sagt Iris Menn, Meeresexpertin von Greenpeace. Wir sind mit dieser Abstimmung des Parlaments sehr zufrieden. Besonders erfreut sind wir über die Definition des Guten Erhaltungszustandes (Good environmental status) und die Verankerung von Schutzgebieten im Text. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Nun stehen die Mitgliedstaaten in der Pflicht, nicht dahinter zurückzufallen.

Der Beschluss des Europaparlaments kommt eine Woche nach der Veröffentlichung einer umfassenden Studie von Forschern der Dalhousie-Universität in Halifax/Kanada. Darin warnen die Wissenschaftler davor, dass bereits Mitte dieses Jahrhunderts Schluss mit Fisch aus dem Meer ist, wenn nicht sofort das Ruder herumgerissen wird. Als ein probates Mittel bezeichneten sie dabei Meeresschutzgebiete - eine Lösung, die Greenpeace schon seit Jahren fordert.

Werden Sie Meeresschützer - jetzt!

Mehr zum Thema

Blauhai im Wasser

Haie kämpfen ums Überleben

  • 22.09.2022

Beim Schwertfischfang wird vier Mal mehr Hai gefangen als Schwertfisch. Das deckt ein neuer Greenpeace-Report auf. Er zeigt: Unsere Meere brauchen einen globalen Schutzvertrag

mehr erfahren
Protest against Shell's Seismic Blasting Plans in South Africa

Ölerkundung vor Südafrika rechtswidrig

  • 02.09.2022

Erfolg für den Meeresschutz: Shell darf vor der afrikanischen Wild Coast keine Schall-Untersuchungen durchführen.

mehr erfahren
Family Day in Hamburg

Familientag in Hamburg

  • 01.09.2022

Am 27. August trafen der Hamburger Familientag und der Tiefsee-Aktionstag aufeinander.

mehr erfahren
Baitball on Ningaloo Reef

Höchste Zeit für Hochseeschutz

  • 26.08.2022

Nur ein Hundertstel der Hohen See ist geschützt. Die UN verlangt mehr Meeresschutz und erarbeitet darum ein internationales Abkommen. Doch dessen Abschluss vertagt sich immer wieder.

mehr erfahren
"No Deep Sea Mining" – Action in Rotterdam

Tiefsee-Arten vom Aussterben bedroht

  • 12.05.2022

Die Artenvielfalt in der Tiefsee ist bedroht – doch statt sie stärker zu stützen, soll bald in der Tiefe Bergbau betrieben werden. Dagegen protestiert Greenpeace in Rotterdam.

mehr erfahren
Eine stattliche Tristan Languste auf einem der Hänge des Tiefseebergs Vema, der mit Algen, Weichkorallen, Hydroiden, Bryozoen (Moostieren) und bunten Schwämmen bedeckt ist.

Tiefseeberg Vema: Artenvielfalt im Atlantik

  • 21.04.2022

Das Greenpeace-Aktionsschiff Arctic Sunrise hat bei einer Expedition zum Tiefseeberg Vema große Artenvielfalt und überraschende Forschungsergebnisse entdeckt.

mehr erfahren