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Entdecke das Geheimnis der Ozeane, lautet der Untertitel. Das ist wörtlich zu nehmen. Bis zu 5.000 Meter tief sind die Filmemacher in Spezial-U-Booten getaucht. Mitgebracht haben sie Aufnahmen aus einer Welt, die zu sehen ein normaler Sterblicher kaum eine Chance hat. Regisseur Alastair Fothergill: Es sind mehr Menschen in den Weltraum geflogen als in die Tiefen unserer Ozeane getaucht.

Bei jedem Tauchgang haben die Filmer Lebewesen entdeckt, die bislang unbekannt waren. Unmöglich zu sagen, wie viele Tiere und Pflanzen es noch in dieser Tiefe gibt, die nie vom Menschen entdeckt wurden. Die vielleicht auch niemals mehr entdeckt werden. Denn das riesige Ökosystem der Meere ist bedroht.

Greenpeace-Meeresbiologin Andrea Cederquist: Der Film vermittelt die ungeheure Faszination und Schönheit der Meere und ihrer Bewohner. Aber diese Bilder machen auch klar, was wir zu verlieren im Begriff sind. Die Lebensräume der Ozeane sind durch Überfischung, zerstörerische Fischereimethoden und Ölverschmutzung bedroht.

Beispiel Fischerei: 75 Prozent aller Speisefischbestände weltweit sind entweder bereits überfischt oder werden es bald sein. Mit riesigen Netzen und kilometerlangen Leinen räumen die Fischereiflotten die Meere buchstäblich leer. Was sie nicht gebrauchen können, werfen die Fischer tot oder sterbend ins Meer zurück. Rund ein Drittel des weltweiten Jahresfangs besteht aus ungewolltem Beifang.

Weltweite Schutzgebiete und eine ökologisch verträgliche Nutzung sind unerlässlich, wenn wir die Meere und ihre Vielfalt bewahren wollen, so Cederquist. Auch die Verbraucher können etwas tun: Kaufen Sie nur Fisch, der noch mit gutem Gewissen gegessen werden kann. Welche Arten das sind, steht im Greenpeace-Einkaufsratgeber Fisch & Facts 2004.

Sie können den Ratgeber bei Greenpeace bestellen. Aber Sie können ihn unter Umständen auch von Ihrem Kinobesuch mitbringen. In 30 Städten sind Greenpeacer mit Infoständen vor Ort, wenn Deep Blue läuft. Vielleicht ist Ihr Kino dabei. (sit)

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