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Blickfang im neuen Walhaus ist ein lebensgroßer Pottwal, der auf die täglichen Bedrohungen für die Meeressäuger aufmerksam machen soll. Die Wale sind geradezu umzingelt von Gefahren, sagte Greenpeace-Meeresexperte Thomas Henningsen anlässlich der Walhaus-Eröffnung. Zehntausende dieser fantastischen Meeresgiganten werden jedes Jahr getötet - viele davon durch die Harpunen der Norweger und Japaner. Das 1986 in Kraft getretene Walfang-Verbot der Internationalen Walfang Kommission (IWC) ist wieder in Gefahr, weil die Mitgliedsstaaten Japan, Norwegen und Island auf der Juni-Tagung in Berlin versuchen werden, die kommerzielle Abschlachtung von Walen wieder in großen Umfang zu erlauben.

Am Nachmittag des Eröffnungstages konnten geladene Schulklassen und interessierte Besucher an einer Mitmachaktion von Greenteams - den Kindergruppen von Greenpeace - teilnehmen. Greenpeace-Kids aus verschiedenen Städten hatten sich im Multimar eingefunden, um zusammen mit den Schülerinnen und Schülern ein Transparent zu bemalen und Fahrradwimpel zu basteln. Greenpeace steuerte umfangreiches Video- und Fotomaterial bei und unterstützt die Ausstellung finanziell. (dst)

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