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Die Agrarminister folgten mit ihrer Entscheidung nicht dem Vorschlag der EU-Kommission von einer Grenze bei einem Prozent genmanipulierter Bestandteile. Allerdings ließen sie auch die Empfehlung des Europäischen Parlament außer Acht, dass sich zuvor für eine Grenze von einem halben Prozent ausgesprochen hatte. Doch die Übereinkunft der Minister ist nicht das letzte Wort. Gleichberechtigt mit dem Ministerrat wird das EU-Parlament über die Kennzeichnungspflicht debattieren und abstimmen.

Greenpeace begrüßte die Entscheidung aus Brüssel. Landwirtschaftsexperte Henning Strodthoff wies darauf hin, dass es sich dabei um einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung handle. Nur mit strengeren Vorgaben als bisher können sich die Verbraucher vor Gentechnik schützen." Erstmals würden gentechnisch verunreinigte Futtermittel kenntlich gemacht. Unzureichend sei jedoch, dass der Grenzwert deutlich über dem technisch Möglichen und der Nachweisgrenze geblieben ist. (mir)

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