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Nach Einschätzung eines französischen Molekularbiologen und eines Statistikers, die im Auftrag von Greenpeace entsprechende Rohdaten ausgewertet haben, hat Monsanto biolgische Effekte nach der Gen-Maisfütterung wie etwa die Gewichtsveränderungen der Versuchstiere übersehen. Sie wurden als Zufall tituliert und ignoriert. Der vom US-Konzern Monsanto entwickelte Gen-Mais, der ein Insektengift produziert, sollte sich nach den Wünschen der Erfinder nicht von herkömmlichem Mais unterscheiden. Bei Ratten hat er aber zu Veränderungen von Organen und des Blutbildes geführt.

Erstmals ist es Greenpeace gelungen, die Zulassungsunterlagen für Gen-Pflanzen durch unabhängige Experten überprüfen zu lassen, erklärt Christoph Then, Greenpeace-Gentechnikexperte. Und das Ergebnis ist erschreckend: Obwohl die statistischen Tricks von Monsanto für Fachleute offensichtlich sind, haben die Zulassungsbehörden diesen Gen-Mais durchgewunken. Die Zulassung muss gestoppt werden.

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