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Mit einem Moratorium würde die Anpflanzung gentechnisch veränderter Bäume für eine bestimmte Zeit verboten und die Risiken könnten aufgearbeitet werden. Da sich Pollen und Samen von genetisch veränderten Bäumen nicht an nationale Grenzen halten, führen sie in Wäldern weltweit zu Verunreinigungen.

Dieses Risiko haben die afrikanischen Staaten erkannt. Sie fordern, die nicht rückgängig zu machenden Auswirkungen der Gentechnik aufzuhalten. Denn haben sich die gentechnisch veränderten Pflanzen erst einmal ausgebreitet, sind sie nicht mehr aufzuhalten.

Auch in Kanada setzen sich verschiedene Organisationen gegen Gentechnik ein. Erst am Dienstag hatten 47 Gruppen Briefe an den kanadischen Umweltminister veröffentlicht. In diesen Briefen fordern sie den Minister auf, sich für ein Moratorium zu gentechnisch veränderten Bäumen einzusetzen.

Doch der hat kein Ohr für solche Worte. Kanada hat den afrikanischen Antrag für ein Moratorium und unser Anliegen ignoriert, sagt Lucy Sharratt vom kanadischen Biotechnologie-Aktions-Netzwerk. Kanada will einen anderen Antrag vorlegen, der die afrikanische Forderung nach einem Moratorium völlig ignoriert.

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