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Die EFSA-Untersuchungsergebnisse werden der EU-Kommission und dem Ministerrat vorgelegt und spielen eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung über eine Zulassung von Gen-Food und Gen-Saaten. Hinzu kommt, dass in den nationalen Behörden und der EFSA oft dieselben Personen sitzen, die sich damit selbst kontrollieren.

Die EFSA vernachlässigt den Schutz von Umwelt und Verbrauchern, sagt Christoph Then, Gentechnikexperte bei Greenpeace. Damit die Behörde ihre Aufgaben wahrnehmen und unabhängig kontrollieren kann, muss sie personell entflochten werden.

Dass die EFSA auch in zahlreichen weiteren Fällen versagt hat, zeigt eine Greenpeace-Studie vom April 2004: Gen-Pflanzen erhalten auch dann einen Freibrief von der Behörde, wenn Daten fehlen, Hinweise auf technische Fehler bei der Übertragung der Gene vorliegen und sie auffällige Veränderungen in den Inhaltsstoffen zeigen. Nur selten hat die EFSA zusätzliche Dokumente angefordert oder weitere Untersuchungen verlangt.

Die EFSA prüft schlampig, kritisiert Then. Würde sie sorgfältig prüfen, müsste sie fast allen Gen-Saaten die Zulassung verweigern. Bei der grünen Gentechnik handelt es sich um eine brachiale Methode, für deren Sicherheit nicht garantiert werden kann und deren wissenschaftliche Grundlagen inzwischen vielfach widerlegt und überholt sind.

(ang)

Hier finden Sie eine Zusammenstellung von Beispielen für die Zulassungspraxis bei Gen-Pflanzen in der EU: "Alles sicher oder was? EU Zulassungen und Risiken genmanipulierter Pflanzen" (PDF, 58 kB)

Wir haben schon früher die Arbeit der EFSA unter die Lupe genommen:

Bedenklicher Gen-Mais kurz vor der EU-Zulassung

Alles sicher oder was? Mängel bei Eu-Zulassungen von genmanipulierten Pflanzen

Alles sicher oder was? Mängel bei Eu-Zulassungen von genmanipulierten Pflanzen

3 | DIN A4

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