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Einer der Profiteure der neuen Regelung könnte auch der Nahrungsmittel-Multi Nestlé sein. Greenpeace veröffentlichte am Dienstag die Ergebnisse einer Laboruntersuchung von Tierfutter auf genmanipulierte Bestandteile. In einem Spezialfutter für Hundewelpen fanden sich 60 Prozent Gen-Soja. Bislang hatte Greenpeace in fünf weiteren Nestlé-Produkten Gen-Soja gefunden, allerdings in weit geringeren Mengen. Das Unternehmen hatte stets versichert, dass in keinem seiner Produkte genmanipulierte Bestandteile enthalten seien.

Den 1. April, in Brasilien der Tag der Lüge, widmete daher Greenpeace um in den Nestlé-Tag. Bereits vor zwei Wochen war der Konzern von den Gen-Funden in seinen Produkten unterrichtet worden, hatte sich jedoch bislang nicht dazu geäußert. 34 Lebensmittelhersteller in Brasilien haben bislang erklärt, auf genmanipulierte Inhaltsstoffe in Zukunft zu verzichten, sagt Tatiana de Carvalho, Gentechnik-Expertin von Greenpeace in São Paulo. Für Nestlé gibt es keinen Grund das weiterhin abzulehnen. (hol)

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