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Das Buwal ignoriert damit die wissenschaftlich begründeten Vorbehalte der Schweizer Biosicherheitskommission, die einstimmige Ablehnung durch die Ethikkommission sowie die massiven Bedenken der Zürcher Behörden. Betroffene Anwohner, Umweltschützer und Bauern kündigten an, ihren Widerstand gegen den Gentech-Weizen nicht aufzugeben. Greenpeace wird gegen den Entscheid beim Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) Beschwerde einlegen.

Der Gentech-Weizen enthält unnötige und für Umwelt und Gesundheit gefährliche Gen-Sequenzen (Antibiotika-/Herbizidresistenzen). Dadurch verursachte negative Auswirkungen auf andere Organismen, Wildpflanzen und das Ökosystem sind weder kontrollierbar noch rückgängig zu machen. Greenpeace wirft der ETH-Zürich vor, sie erzwinge durch dieses Türöffner-Experiment auf Kosten von Sicherheit und Umweltschutz einen forschungspolitischen Präzedenzfall. Dadurch solle das Umfeld für weitere Freiland-Experimente und langfristig den kommerziellen Anbau geebnet werden. Das unklare Versuchsziel und die rüde Haltung gegenüber der besorgten Bevölkerung unterstreichen dies.

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