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Greenpeace ruft die Zivilgesellschaft in Brasilien auf, sich deutlich gegen den Versuch auszusprechen, die Lebensmittelproduktion den kommerziellen Interessen einiger Firmen zu unterstellen. Besonders der US-Gentechnikgigant Monsanto profitiert von der neuen Gesetzeslage, da die meiste Gen-Soja aus seiner Produktion stammt. Greenpeace hat Präsident da Silva aufgerufen, sein Veto gegen das neue Gesetz einzulegen.

Die Freigabe der Gen-Pflanzen stellt nicht das Ende des Widerstandes gegen die genmanipulierten Organismen dar, erklärte Ventura Barbeiro, Gentechnikexperte von Greenpeace Brasilien. Die Lebensmittelproduktion steht schließlich auf zwei Beinen: Zum einen die brasilianischen Bauern, denen weiterhin möglich ist, herkömmliche Soja zu produzieren - ohne dabei den Regenwald zu zerstören. Und zweitens die Märkte, die für eine unveränderte und steigende Nachfrage nach naturbelassener Soja sorgen müssen. (mir)

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