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Vor dem Verbraucherministerium: Greenpeacer übergeben 65.000 Protestpostkarten von Verbrauchern, die wirksame Kontrollen sowie Lebensmittel ohne Pesitzidbelastung fordern. 2006
© Paul Langrock/Greenpeace

Wie die Lebensmittelüberwachung versagt

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Greenpeace hat die Arbeit der Lebensmittelüberwachung in Deutschland bewertet: Die Durchschnittsnote der 16 Bundesländer im Jahr 2003 war ein glattes Mangelhaft. Drei Jahre später sieht es kaum besser aus. In keinem der Bundesländer ist die Kontrolle pestizidbelasteter Lebensmittel besser als ausreichend.

Lebensmittelüberwachung versagt

Die Lebensmittelüberwachung in Deutschland versagt in mehreren Punkten:

  • Keine Überwachung der Verpflichtungen für die Lebensmittelbranche
  • Es werden zu wenig Porben untersucht
  • Unzureichende Veröffentlichung von Untersuchungsergebnissen
  • Ein explizites Recht auf Verbraucherinformation fehlt
  • Die Standards der Behörden sind uneinheitlich

Greenpeace fordert:

Die Bundesländer und Labore müssen sich besser untereinander koordinieren und Ergebnisse austauschen. Teure und uneffiziente Labore müssen zusammengelegt werden. Behörden müssen die Umsetzung von Vorgaben wie die Pflichten der Erzeuger und Lebensmittelbranche besser kontrollieren. Verstöße müssen transparent gemacht und geahndet werden.

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