Kohlekommission und Hambacher Wald – Raus aus der Kohle, aber wie?

Die Kohlekommission entwickelt Pläne für den Ausstieg aus der Kohle. Gleichzeitig plant der Energiekonzern RWE, den Braunkohletagebau auszuweiten. Dafür soll der Hambacher Wald weichen. Wie passt das zusammen? Was ist die Kohlekommission und wie arbeitet sie? Und welche unterschiedlichen Positionen vertreten ihre Mitglieder? Ein debattenorientiertes Unterrichtsmaterial zur aktuellen Diskussion.

Die Kohlekommission entwickelt Pläne für den Ausstieg aus der Kohle. Gleichzeitig plant der Energiekonzern RWE, den Braunkohletagebau auszuweiten. Dafür soll der Hambacher Wald weichen. Wie passt das zusammen? Was ist die Kohlekommission und wie arbeitet sie? Und welche unterschiedlichen Positionen vertreten ihre Mitglieder und was sind ihre jeweiligen Argumente?

Um die Klimaschutzziele zu erreichen, wurde am 6. Juni 2018 die „Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“, kurz Kohlekommission, von der Bundesregierung ins Leben gerufen. Die Kohlekommission hat die Aufgabe, ein Aktionsprogramm für einen sozial- und klimaverträglichen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung aufzustellen. In ihr befinden sich 31 Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft, Gewerkschaften, Wirtschafts- und Energieverbänden, Umweltverbänden sowie aus den Braunkohle-Regionen.

„Braunkohle ist das schlimmste Gift für’s Klima“, so Tobias Münchmeyer, stellvertretender Leiter der politischen Vertretung von Greenpeace in Berlin. Ein erheblicher Anteil der CO2-Emissionen in Deutschland wird durch Kohle verursacht.

Bei dem Unterrichtsmaterial „Raus aus der Kohle – aber wie?“ handelt es sich um eine zweiseitige Sonder-Einlage des Greenpeace-Bildungsmaterials „Klimaschutz und Klimagipfel - Alles Verhandlungssache?“. Auf der ersten Seite von „Raus aus der Kohle – aber wie?“ finden Sie Impulse für den Unterricht, mit deren Hilfe Sie die Debatte um den Kohleausstieg im Unterricht aufgreifen können. Dabei stehen insbesondere die unterschiedlichen Positionen innerhalb der Kohlekommission (aber auch innerhalb der Bevölkerung) im Vordergrund. Neben kurzen Hintergrundinformationen mit weiterführenden Links sind in den Materialien zahlreiche Vorschläge zur vielfältigen, multiperspektivischen und multimedialen Auseinandersetzung mit dem Thema enthalten.

Im zweiten Teil des Materials setzen sich die Schüler*innen auf einem Arbeitsblatt mit den unterschiedlichen Positionen einzelner Vertreter*innen der Kohlekommission aus der Energie- und Wasserwirtschaft, den Gewerkschaften, der Wissenschaft, Umweltverbänden und Bürgerinitiativen auseinander. Dabei arbeiten sie das mögliche Konfliktpotenzial, das es zwischen einzelnen Vertreter*innen geben könnte, heraus. 

Die Materialien eignen sich gut für den Einsatz in gesellschaftswissenschaftlichen Fächern, z.B. Politik, Sozialwissenschaften, Geografie/Erdkunde, Wirtschaft, lassen sich aber auch für fächerübergreifende Lernprojekte oder im Rahmen einer (Umwelt-)Projektwoche einsetzen.

Bildungsbereich: alle Schularten ab Klasse 7

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