Chemie in Textilien: Saubere Mode ist möglich

Jeder Deutsche kauft im Schnitt 60 neue Kleidungsstücke pro Jahr, Jugendliche sogar deutlich mehr. Die Schattenseite dieses Konsums spüren vor allem die Menschen in den Produktionsländern Asiens und Lateinamerikas: Umwelt- und gesundheitsschädliche Chemikalien aus der Textilproduktion vergiften zunehmend die Gewässer.

Der Kleiderkonsum verdoppelt sich alle zehn Jahre – im Zwei-Wochen-Rhythmus jagen die Fast Fashion-Ketten ihre Kollektionen durch die Läden. Das hat Folgen für Mensch und Umwelt: In China zum Beispiel, dem Land der größten Textilproduktion, sind etwa zwei Drittel der Gewässer bereits mit umwelt- und gesundheitsschädlichen Chemikalien kontaminiert, vor allem aus der Textilindustrie. Doch wie werden gefährliche Chemikalien in der Textilproduktion überhaupt eingesetzt? Und was können Firmen, Politik und jede/r Einzelne tun? Mit diesem Bildungsmaterial möchte Greenpeace den Schüler*innen zeigen, dass sie als Verbraucher Macht haben und mit ihrem Verhalten die Textilindustrie verändern können.

Greenpeace will mit dem Bildungsmaterial den respektvollen, nachhaltigen Umgang mit unseren Lebengrundlagen vermitteln und Lehrerinnen und Lehrern helfen, die komplexen Zusammenhänge der Umweltprobleme aufzubereiten.

Bildungsbereich: Sekundarstufe I+II

Zurück zur Übersichtsseite

Lehrer Newsletter