
Die Aktivistinnen und Aktivisten sind nicht nur im Umweltschutz aktiv. Sie haben auch dabei geholfen, die Community zu verbessern. Es kamen einige Verbesserungs- und Änderungsvorschläge für GreenAction, die wir gerne aufgenommen haben. Diverse Vorschläge konnten umgesetzt werden. So ist die Kategorie "Tierschutz" eingerichtet und das Mitmachen ohne Registrierungszwang ermöglicht worden.
Um einzelne Kampagnen auch mit anderen Sozialen Neztwerken zu verbinden, gibt es ein sogenanntes Autoposting. Das soll helfen, die GreenAction-Kampagnen auf Facebook, Twitter und Flickr bekanntzumachen. Ist eine Verbindung mit anderen Sozialen Netzwerken erstellt, werden die auf GreenAction eingestellten Beiträge auch auf den verknüpften Social Media-Anwendungen veröffentlicht. Alle Aktivitäten, die in einer Kampagne stattfinden, werden so automatisch auf den o. g. Accounts angezeigt.
Auf GreenAction fanden sich natürlich die großen Umweltthemen des Jahres wieder: Fukushima, die Debatte um Erneuerbare Energien oder die Meeresverschmutzung durch Tiefseebohrungen. Auch auf GreenAction konnten Umweltschützer zu den Themen aktiv werden. So haben sie beispielsweise ihren Teil zu den über 260.000 Unterschriften für einen Atomausstieg bis 2015 beigetragen und haben geholfen, den Druck auf die Politik zu erhöhen. Aber auch anderen Umweltthemen bietet GreenAction eine Heimat. Das geht von Atomkraft über Klima oder Meere bis zu Tierschutz und Wälder.
In vielen Kampagnen diskutieren die Aktivisten gemeinsam, geben sich Tipps und helfen sich gegenseitig - und das nicht nur virtuell! Zur großen Anti-Atom-Demo in Berlin haben sich einige sogar verabredet und getroffen. GreenAction ermöglicht es, sich mit Gleichgesinnten in der wirklichen und nicht nur in der virtuellen Welt zu verabreden. Die Aktivisten können auf diesem Wege neue Freundschaften im realen Leben knüpfen. Kampagnen werden so mit Spaß zum Erfolg gebracht.
Eine Kampagne ist dann erfolgreich, wenn sie Druck auf Industrie und/oder Politik ausübt. Dafür müssen Kampagnen von möglichst vielen Menschen unterstützt werden. Dabei ist es nicht so wichtig, welcher Organisation jemand angehört. Wichtig ist das Ziel, das gemeinsam erreicht werden soll. GreenAction macht es möglich, sich über Organisationsgrenzen hinweg zu engagieren und umweltaktive Menschen für die eigenen Kampagnen zu mobilisieren und sich mit ihnen zu vernetzen.