Ehrenamtliches Engagement, warum braucht Greenpeace das?
Greenpeace lebt vom Mitmachen. Allein durch unsere Greenpeace-Gruppen und die TEAMs fünfzig PLUS sind wir vor Ort präsent und ansprechbar. Die ehrenamtlichen Mitstreiter unterstützen Greenpeace vor allem bei der Öffentlichkeitsarbeit und bei Recherchen. Auch unsere Aktionen wären ohne das Engagement der Freiwilligen nicht möglich.
Was können Ehrenamtliche für Greenpeace tun, was bietet Greenpeace?
Die Freiwilligen organisieren lokale Infoaktionen und Ausstellungen, um Greenpeace-Themen vor Ort bekannt zu machen. Mit Recherchen in Läden und Märkten spüren sie beispielsweise Anbieter auf, die noch Kühlschränke mit H-FCKW oder gentechnisch veränderte Lebensmittel in den Regalen haben. Um für diese vielfältige Arbeit fit zu sein, bietet Greenpeace den Ehrenamtlichen ein breites Weiterbildungsangebot.
Wo siehst Du die besonderen Stärken der Ehrenamtlichen?
Ihr großes Plus ist, dass sie das Ohr am Verbraucher bzw. an den Menschen auf der Straße haben. Solche Erfahrungen sind Gold wert, besonders wenn wir neue Kampagnen starten. Zudem arbeiten viele Gruppen eigenständig an lokalen Projekten, fordern etwa den Verzicht auf Urwaldholz bei öffentlichen Bauten und streiten mit Kommunalpolitikern um deren Beitrag zum Urwaldschutz.
Gibt es noch weitere Möglichkeiten, freiwillig aktiv zu werden?
Ja, beispielsweise vom Schreibtisch aus. Als Korrespondenten unterstützen viele Menschen aus unterschiedlichen Berufen unsere umweltpolitische Arbeit. Sie schreiben im eigenen Namen Briefe an Ministerien, Verbände oder Unternehmen, protestieren dort gegen umweltschädliches Verhalten und fordern alternative Lösungen. Sie verstärken so den durch unsere Kampagnen ausgelösten öffentlichen Druck auf die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft.