
Mit dem Modell einer Atombombe, aus der sich eine skelettierte Freiheitsstatue schält, protestieren Greenpeace-Aktivisten vor dem Auswärtigen Amt in Berlin. Auf einem Banner steht: Herr Fischer, raus mit den Atombomben aus Deutschland - USA: Nukleare Abrüstung weltweit
. Grund für die Aktion: Deutschland verstößt gegen den Atomwaffensperrvertrag, da es deutsche Flugzeuge und Piloten bei einem möglichen Atomwaffeneinsatz zur Verfügung stellt. Greenpeace fordert daher Außenminister Joschka Fischer auf, sich auf der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags in New York klar gegen eine deutsche Beteiligung am atomaren Kriegsszenario auszusprechen und die Atomstaaten zur Abrüstung aufzurufen.

3.5.: Greenpeacer protestieren in Brandenburg gegen die Aussaat von Gen-Pflanzen
An einer der grössten Anbauflächen für genmanipulierten Mais in Brandenburg protestieren Aktivisten gegen die Aussaat von Gen-Pflanzen. Über dem Acker des Agrargroßbetriebes LVG Seelow im Landkreis Märkisch-Oderland schwebt an einem Drachen ein 16 Meter hohes Transparent mit einem Gen-Mais-Monster (Maiskolben mit Fratze). Dreiecksschilder mit X kennzeichnen das Feld, an dem bereits der Gen-Mais des US-Saatgutkonzerns Monsanto ausgesät worden ist.

11.5.: Greenpeace fordert mehr Geld für Rußfilter und verpflichtende Nachrüstung
Hoch oben von der Berliner Siegessäule appelliert Greenpeace an das Bundeskabinett, stärker als bisher geplant gegen die massiven Gesundheitsrisiken aufgrund von Dieselruß und Feinstaub vorzugehen. Rußfilter gegen Feinstaubtote
steht auf dem Transparent, das ein Greenpeace-Aktivist weit oberhalb der Straße des 17. Juni entrollt. Greenpeace fordert, die Ausrüstung aller Dieselautos mit Rußfiltern innerhalb von drei Jahren verpflichtend vorzuschreiben und die Förderung auf 1000 Euro anzuheben.
5.6.: Kongress McPlanet.com endet mit Aktion gegen Ausverkauf des Planeten

Hunderte Kongress-TeilnehmerInnen protestieren gemeinsam am Internationalen Tag der Umwelt mit einem schwarz-weißen Strichcode, wie er zur Warenkennzeichnung eingesetzt wird, gegen den Konsumwahn. Dabei ermutigen sie Konsumenten zu einem nachhaltigen Lebensstil. Die Politik muss den Welthandel von Grund auf ökologischer und sozialer gestalten, KonsumentInnen müssen mehr Politik mit dem Einkaufskorb betreiben, und Konzerne müssen globale Verantwortung übernehmen. Mit diesem Aufruf endet der dreitägige Kongress McPlanet.com. Konsum, Globalisierung, Umwelt. Zu diesem Kongress von Attac, BUND und Greenpeace in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie sind 1500 TeilnehmerInnen in die Universität Hamburg gekommen.
17.6.: Greenpeace informiert europaweit über Erneuerbare Energien

Mit einer Schiffstour für das Klima informieren Greenpeacer in ganz Europa, hier in Düsseldorf, für Erneuerbare Energien. Auf der so genannten Energy Revolution Tour ist auch eine Ausstellung zum Thema Regenerative Energien mit an Bord des Greenpeace-Schiffes Anna. Die Tour führt mit dem 1910 gebauten Schiff von Polen bis zum Schwarzen Meer und weiter bis zu den ägyptischen Pyramiden. Ziel der Tour ist es, auf die Gefahren der wieder erstarkenden Atomindustrie und des drohenden Klimawandels in West- und Osteuropa aufmerksam zu machen. Der Ausstieg aus der Atom- und Kohleenergie und der Umstieg auf Erneuerbare Energie wie Sonne, Wind und Biomasse soll vor allem in den Staaten Osteuropas angeregt werden.