
Zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche in Berlin stellt Greenpeace seinen Einkaufsratgeber Essen ohne Gentechnik vor, diesmal mit dem Schwerpunkt Molkereiprodukte.
Der seit Januar 2004 in über 1,8 Millionen Exemplaren verteilte Ratgeber enthält über 700 Bewertungen von Firmen und Marken der Lebensmittelwirtschaft. Verbraucher erfahren, ob Lebensmittelhersteller bei der Produktion tierischer Lebensmittel wie Milch, Eier und Fleisch genmanipulierte Futterpflanzen einsetzen oder auf Gentechnik verzichten. Mit der Andechser Molkerei Scheitz, dem Schweizer Milchkonzern Emmi und dem Zertifizierungsunternehmen Genetic ID präsentiert Greenpeace auf der Messe Konzepte für eine gentechnikfreie Milchviehfütterung und Qualitätskontrolle.
16.2.: Greenpeace-Jugendliche legen Grundstein zum Klimaschutz

Das Klimaschutzabkommen von Kyoto ist für die Greenpeace-Jugendlichen (JAGs) erst der Anfang eines wirkungsvollen Klimaschutzes. Zum Festakt errichten daher JAGs in Bauarbeitermontur vor dem Alten Rathaus in Bonn ein Fundament aus Ytongsteinen für die vom Klimawandel bedrohte Erdkugel. Die Steine sind versehen mit den Flaggen der Staaten, die das Kyoto-Protokoll unterzeichnet haben. In dem Fundament klafft eine große Lücke: Der Stein der USA liegt daneben - das Land verweigert sich nach wie vor der einzigen internationalen Anstrengung, den Klimawandel aufzuhalten.
19.2.: Greenpeace-Team 50plus auf geGENtour durch Restaurants

In Kölner Restaurants und Imbissbuden sind Mitglieder vom Team50plus auf ihrer Suche nach Speiseölen aus genmanipulierter Soja fündig geworden: In zehn von 27 Restaurantküchen stießen sie auf manipuliertes Öl von Sedina und anderen Herstellern. Das Sojaöl ist auf seiner nur im Großhandel erhältlichen Zehn-Liter-Dose als gentechnisch verändert gekennzeichnet. Dennoch zeigten sich die meisten Gastwirte überrascht. Von den zehn Restaurants versprachen neun, künftig gentechnikfreies Speiseöl zu verwenden. Darunter Pizza Hut und Planet Oriental. Zahlreiche Gastronomen verweigerten Greenpeace jedoch die Aussage.
23.2. Greenpeace-Protest in Mainz: Auch Bush soll abrüsten

Gegen die Atomwaffenpolitik von US-Präsident George W. Bush haben Greenpeace-Aktivisten anlässlich seines Besuchs in Mainz protestiert. Zwei Schlauchbootfahrer fahren bis unter die Theodor-Heuss-Brücke und entrollen dort ein Banner mit der Aufschrift: No nuclear weapons in the USA and elsewhere - No more wars, Mr. Bush! - Greenpeace
. Zur gleichen Zeit fährt die Stretch-Limousine mit den US-amerikanischen Flaggen an der Motorhaube über die Brücke Richtung Mainzer Schloss. Am Hauptbahnhof entrollen Kletterer in großer Höhe ein Banner mit der gleichen Botschaft. Die Demonstranten warnen damit vor der Gefahr, dass die USA mit der einseitigen Durchsetzung ihrer Interessen die neuen Verhandlungen über den Atomwaffensperrvertrag zum Scheitern bringen und ein neues atomares Wettrüsten anheizen.