Am Ende eines jeden Jahres blicken wir zurück und lassen die abgelaufenen 365 Tage noch einmal Revue passieren. Neben dem Grußwort unserer Geschäftsführerin finden Sie hier die wichtigsten Ereignisse des Jahres aus Greenpeace-Sicht zusammengefasst.
Trotz der vielen Auseinandersetzungen um die Energiewende zieht Greenpeace eine positive Bilanz für das Jahr 2012: Knapp ein Viertel des Stroms in Deutschland kommt inzwischen aus erneuerbaren Quellen. Aber es gibt auch noch einiges zu tun. Die Auswirkungen des Klimawandels haben mit Hurrikan Sandy erstmals die Ostküste der USA und New York schwer getroffen. Auch Haiti und Kuba mussten unter dem Sturm leiden. Der Schutz des Klimas bleibt die größte Herausforderung.
Die verheerendste Atomkatastrophe seit Tschernobyl prägte im Jahr 2011 maßgeblich die Arbeit von Greenpeace. Dem Tsunami, der im März weite Teile Japans verwüstete, folgte der Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi mit bis heute unabsehbaren Folgen. Greenpeace-Experten haben von Anfang an unabhängige Einschätzungen zur Katastrophe gegeben und vor Ort eigene Messungen angestellt.
In diesem Jahr konnten wir Erfolge für die Wälder in Finnland und Kanada verbuchen. Wir forderten nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ein Verbot von Tiefseebohrungen und protestierten im November mit vielen Menschen zusammen gegen den Castor-Transport. Lesen Sie in unserem Jahresrückblick, wo wir uns noch für den Umweltschutz stark gemacht haben.
Klimakonferenz und Bundestagswahl, diese zwei Ereignisse und ihre möglichen Folgen haben uns 2009 beschäftigt. In der Urwaldschutzarbeit konnten wir Erfolge verbuchen.
Verbraucher verändern mit Greenpeace den Markt. Weniger Pestizide beim Gemüseanbau, weniger Gen-Milch im Regal. Der Druck auf die Autohersteller, sparsame Autos zu bauen steigt; die Ökostromversorger bekommen hunderttausende neue Kunden. Doch immer wieder blockieren Industrie und Politik den Wandel zum Besseren.
Das Thema Klimawandel hielt nicht nur uns, sondern die ganze Welt in Atem. Wissenschaftler und Umweltschützer kämpfen seit Jahren für eine entsprechende Einsicht in Politik und Industrie. 2007 hat auch diese alarmiert. Doch sind sie heute so aufmerksam, wie es notwendig wäre? Wir jedenfalls haben sie immer wieder daran erinnert, dass sie schnell handeln müssen!
Ein Schiff, ein Jahr, eine Welt - so lässt sich die Reise der Esperanza zusammenfassen, die seit Ende 2005 einmal um die Erde gesegelt ist im Kampf gegen Gedankenlosigkeit und Gier im Umgang mit den Ressourcen der Meere. Lesen Sie, was im Jahr 2006 noch passierte.
25 Jahre Greenpeace Deutschland waren ein Grund zum Feiern. In den 25 Jahren haben wir viel erreicht - vom Verbot der Dünnsäureverklappung oder der Versenkung ausgedienter Ölplattformen bis zur weitgehenden Freiheit deutscher Lebensmittel von gentechnischen Zutaten. Es bleibt trotzdem noch viel zu tun.
SolarGeneration, ein neues Schiff wird kommen, der Globalisierungskongress McPlanet.com und ein Handelsriese verzichtet auf Gentechnik - Erfolge im Jahre 2003. Den Krieg im Irak haben wir leider nicht verhindern können, trotz weltweiter Proteste, getragen von Millionen.