23.08.2008 - Taten statt warten! Um das Naturschutzgebiet Sylter Außenriff endlich effektiv zu schützten, versenkte Greenpeace 320 tonnenschwere Natursteine in der Deutschen Bucht. Jetzt können Fischer das etwa 5.300 Quadratkilometer große Areal nicht mehr mit ihren Schleppnetzen umpflügen. Und die Pläne, mit schweren Saugbaggern Sand und Kies abzubauen, sind auch nicht mehr umsetzbar. Lesen Sie mehr zum Thema.
24.08.2004 - 11.000 tote Meerestiere – alle umsonst gestorben. Denn sie sind der Beifang, den ein Nordseekutter in zwei Stunden Fischfang macht. Gegen diese skandalösen Fischereimethoden protestierte Greenpeace und zeigte die 11.000 Tiere aus zwei Stunden rücksichtslosem Fischfang auf einem 100 Meter langen Tisch in München. Lesen Sie mehr zum Thema.
25.08.2009 - Zeit, große Zeichen zu setzen: Mit einem 7.700 Quadratmeter großen Banner mahnte Greenpeace Our Climate - Your Decision
(Unser Klima - Eure Entscheidung). Für diese Aktion errichteten Aktivisten ein Zeltlager auf dem Gorner-Gletscher bei Wallis. Sie forderten die Staats- und Regierunschefs der Industrienationen auf, mehr Verantwortung beim Klimaschutz zu übernehmen. Bei der Weltklimakonferenz in Kopenhagen hätten sie die Chance dazu gehabt. Lesen Sie mehr zum Thema.
26.08.1994 - Greenpeace stellt umgebaute "Dieselschweine" vor die Hauptgeschäftsstelle von DaimlerChrysler. Denn der Konzern weigert sich, seine Flotte mit Rußfiltern auszurüsten. Ein Banner erklärt die Problematik von Diesel-Autos ohne Filter: „Wenn sie bei uns einen neuen Diesel kaufen, bekommen sie Lungenkrebs gratis dazu.“ Lesen Sie mehr zum Thema.
27.08.1997 - Mit dem Luftmeßbus ermittelte Greenpeace auf der Autobahn die Ozonkonzentration. Der starke Verkehr trieb die Werte des giftigen Gases an immer mehr Sommertagen über die Grenzmarke. Um die Autofahrer auf die Folgen von Viel- und Schnellfahren aufmerksam zu machen, tuckerte der Luftmeßbus mit Geschwindigkeit 30 über die A5. Das Engagement hat sich gelohnt. Zwar ist Ozon in extrem heißen Sommermonaten immer noch ein Problem, doch heute fahren mehr Autos mit einer schadstoffärmeren Technik. Lesen Sie mehr zum Thema.
30.08.2008 - Greenpeace hatte bereits mehr als 100 riesige Steine im Naturschutzgebiet Sylter Außenriff versenkt, damit es endlich vor rücksichtslosen Fischern geschützt ist. 1000 Steine waren geplant, doch die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord verhinderte, dass noch mehr Steine an Greenpeace geliefert werden. Die Aktion zeigte jedoch schon Wirkung: Der EU-Fischerei-Kommissar kündigte an, die Fischereipolitik zu überarbeiten. Lesen Sie mehr zum Thema.
31.08.1999 - Kein Patent auf Leben!
forderte Greenpeace vor dem Europäischen Patentamt (EPA) in München. Denn das EPA hatte beschlossen, Patente auf gentechnisch veränderte Lebewesen zu vergeben. Die Greenpeace-Aktivisten wollten mit ihrem Protest verhindern, dass große Gentechnik-Konzerne in Zukunft die Schöpfung kontrollieren. Lesen Sie mehr zum Thema.
01.09.2009 - Die Bundestagswahl steht an. 15 Greenpeace-Aktivisten kletterten deshalb auf das Reichstagsgebäude in Berlin und hängten ein großes Banner: "Dem Deutschen Volke...eine Zukunft ohne Atomkraft" auf. Denn vom Wahlergebnis hängt ab, ob Deutschland am Atomausstieg festhält. Umfragen zu Folge sprechen sich 91 Prozent der Bevölkerung für Erneuerbare Energien aus. Lesen Sie mehr zum Thema.
02.09.2000 - Greenpeace sorgte dafür, dass die Besucher des Japantags in Düsseldorf nicht vergessen: Japanische Flotten jagen immer noch Wale im Südpolarmeer, obwohl es zum Schutzgebiet erklärt wurde. Mit dem aufblasbaren Wal Floh fuhren die Aktivisten auf dem Rhein durch Düsseldorf und forderten, dass Japan nicht mehr unter dem Deckmantel der Wissenschaft wildert. Lesen Sie mehr zum Thema.
03.09.2008 – 55 Stunden harrten Greenpeace-Aktivisten auf einem Frachter aus und hinderten ihn daran, illegal geschlagenes Holz zu laden. Es kommt aus den Urwäldern Papua Neuguineas, die exzessiv ausgebeutet werden. Greenpeace unterstützt die lokale Bevölkerung mit der Aktion, die seit Jahren für den Schutz ihres Waldes kämpft. Lesen Sie mehr zum Thema.
07.09.1998 - Achtung! X Genmanipuliert.
Heimlich hatte der Schweizer Chemiekonzern Novartis gentechnisch veränderten Mais aussäen lassen. Doch Greenpeace kennzeichnete das Feld, das in der Nähe des Kaiserstuhls lag, mit einem riesigen Banner. Damit wurden zum ersten Mal genminpulierte Pflanzen kommerziell in Deutschland angebaut. Novartis hatte Saatgut für insgesamt 350 Hektar in Deutschland verkauft. Lesen Sie mehr zum Thema.
08.09.2005 - Klimaschutz auf der Zugspitze: Zwölf Greenpeace Jugendliche markieren die Grenze, bis zu der der Gletscher im Jahr 2020 schmilzen wird. Zusätzlich füllen sie das Schmelzwasser des Gletschers in Flaschen ab. Sie wollen es bei der Klimakonferenz in Montreal an die Delegierten übergeben und sie auffordern das Klima zu schützen. Lesen Sie mehr zum Thema.
09.09.2006 - Ein Eisberg schwamm auf der Elbe. Die fünf Meter große Attrappe von Greenpeace wurde auf ihrem Weg von Dresden nach Hamburg von Aktivisten in Pinguin-Kostüm begleitet. Mit der Eisberg-Tour wollte Greenpeace die Menschen über den Klimawandel und seine Folgen informieren. Schwere Überflutungen machten die Anwohner der Elbe bereits zu den Leidtragenden des Klimwandels. Lesen Sie mehr zum Thema.
10.09.1992 - Greenpeace deckt auf: 2000 Tonnen deutscher Giftmüll lagert illegal in Rumänien. Die Altpestizide sickern schon aus den maroden Fässern ins Grundwasser. Aktivisten starten Aufräumarbeiten und holen einen Teil des Giftmülls zurück nach Deutschland. Diese und weitere Aktionen haben Erfolg: Der damalige Umweltminister Töpfer holt den Müll zum Recycling zurück nach Deutschland. Lesen Sie mehr zum Thema.
13.09.2004 - Mit Gentechnik lasse sich der Welthunger bekämpfen - dieses Argument bemühen die großen Agrar- und Lebensmittelkonzerne ständig, um Gentechnik zu verteidigen. BUND, attac, Misereor und Greenpeace protestierten gegen diese einseitige Darstellung bei der Biotechnologiekonferenz in Köln. Monsanto und Co. seien nur auf Profit aus. Lesen Sie mehr zum Thema.
14.09.2008 - Kohlekraftwerke sind Gift fürs Klima! Deshalb kletterten Greenpeace-Aktivisten auf eine riesige Umschlagsplattform für Kohle im Hafen von Iskenderun, Türkei. Sie wollten eine Kohlelieferung verhindern, die für das Kraftwerk Sugözü bestimmt war. Sugözü gehört zu den weltweit größten Treibhausgasproduzenten. „Kohle abschaffen – Klima retten“ war ihre Botschaft. Lesen Sie mehr zum Thema.
5.09.1986 - Aktion in der DDR: Greenpeace-Aktivisten kippen Salz vor das DDR-Umweltministerium. Das Salz kommt aus den dreckigen Abwässern der DDR-Kaliwerke, die sie einfach in die Werra leiten. Die Aktivisten haben das Salz in Westdeutschland aus dem Flusswasser gesiedet und dann in die DDR gebracht. DDR-Salz vergiftet Werra+Weser. Schluß damit!
steht auf ihrem Banner. Lesen Sie mehr zum Thema.
16.09.2009 - Klima-Verbrechen.
Um ein Schiff am Entladen zu hindern, agierten Greenpeace-Aktivisten mit Schlauchbooten und hängten sich an die Ankerkette des Schiffs. Denn es transportierte Palm-Kerne aus Indonesien nach Neuseeland, die dort vom Fonterra-Konzern an Kühe verfüttert wurden. Das belastete das Klima gleich doppelt: Milchwirtschaft produziert Treibhausgas und Urwälder werden für Palm-Plantagen abgeholzt. Lesen Sie mehr zum Thema.
17.09.1997 - Verseuchter Meeresboden, hohe Krebsraten, radioaktiv verseuchte Luft - das ist das Resultat der Atommüll-Wiederaufbereitung im französischen La Hague seit 1966. Deshalb besetzen Greenpeace-Aktivisten einen Spezialwaggon, der abgebrannte Brennelemente von einem deutschen Atomkraftwerk nach La Hague transportiert. Lesen Sie mehr zum Thema.
20.09.1991 - "Wir wollen den Dialog über FCKW! Wo bleibt die BASF?" Demonstrativ saßen Greenpeace-Aktivisten an einem Verhandlungstisch vor der Zentrale des Chemiekonzerns und warteten auf BASF-Vertreter. Es ging um die ozonschädigenden Kühlmittel FCKW. BASF verwendete sie, obwohl es umweltfreundliche Ersatzstoffe gab. Seit 20 Jahren sind FCKW in Deutschland verboten. Lesen Sie mehr zum Thema.
21.09.2009 – Protest mal anders: Greenpeace machte ein Reisfeld zum Kunstwerk. Zu sehen war der riesige italienische Stiefel, der einen Ball mit der Aufschrift OGM (gentechnisch veränderter Organismus) wegkickt. Die Botschaft: Italiens Reis soll genfrei bleiben, damit sich Verbraucher frei entscheiden können.Lesen Sie mehr zum Thema.
22.09.2009 – Bundeskanzlerin Merkel zeigte noch nicht einmal guten Willen: Sie lehnte eine Einladung zu Klimaschutz-Gesprächen von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ab. Dabei zählt jeder Tag im Kampf gegen den Klimawandel. Aktivisten kletterten auf das Braunkohlekraftwerk von Jänschwalde und hängten ein großes Banner: „Kohle zerstoert Klima, Frau Merkel“ stand darauf. Lesen Sie mehr zum Thema.
23.09.1994 – Wenn schon Autofahren, dann wenigstens so klimafreundlich, wie möglich. Wie wäre es mit Carsharing? Greenpeace setzte sich mit einer Aktion vorm Verkehrssenat in Berlin dafür ein, dass mehr Menschen sich ein Auto teilen. Denn, ist ein Auto voll besetzt, sind viel weniger Autos auf der Straße – das schützt Klima und Umwelt. In Deutschland gibt es mittlerweile in 270 Städten und Gemeinden Carsharing-Stationen.
24.09.1999 - Greenpeace stellte Strafanzeige gegen Umweltsenator Porschke: Es wäre seine Pflicht, die Lack- und Farbarbeiten der Sietas-Werft im Hamburger Hafen zu stoppen, weil dabei viel giftiges TBT (Tributylzinn) in die Elbe gelangte. Doch nichts passierte. Deshalb brachten Greenpeace-Aktivisten den hoch belasteten Schlick aus dem Hafen vor die Umweltbehörde.
27.09.2004 - Äpfel sind gesund? Das mussten wir leider beinahe hinterfragen. Denn die gesetzlich erlaubten Höchstmengen für Pestizidrückstände stiegen jährlich. Dagegen protestierten Greenpeace-Aktivisten vor dem Verbraucherministerium in Berlin. Symbolisch zeigten sie: Die Spritzen, die das Gift direkt in die Äpfel einfüllen, wurden von Jahr zu Jahr größer.Lesen Sie mehr zum Thema.
29.09.1995 - Das Greenpeace-Schiff Beluga II fährt auf dem Rhein durch Bonn und vorbei am damaligen Kanzleramt. Im Schlepptau hat es einen Anti-Atom-Fesselballon. Denn trotz weltweiter Proteste testet Frankreich im Südpazifik wieder Atombomben. Der schwarze Ballon mit dem Atompilz-Banner erinnert an die tödliche Gefahr.
30.09.1995 - Greenpeace-Aktivisten ketteten sich an Atommüll-Transporter in Bremerhaven. Der radioaktive Abfall sollte in die schottische Wiederaufbereitungsanlage Dounreay gebracht werden. Auch heute gibt es kein sicheres Endlager für den strahlenden Müll. Trotzdem will die schwarz-gelbe Regierung die Laufzeiten für Atomkraftwerke nun verlängern. Unverantwortlich, findet Greenpeace. Lesen Sie mehr zum Thema.
01.10.2003 – Ein internes Papier verriet: bald wollte der Metro-Konzern auf genmanipulierte Nahrungsmittel setzen. Er plante eine Imagekampagne mit den Gentechnik-Multis Monsanto und Bayer. Greenpeace protestierte mit einem Banner an einem Supermarkt des Konzerns. Mit Erfolg: Zwei Monate später bekannte Metro sich dazu, Gentechnik zu meiden. Lesen Sie mehr zum Thema.
04.10.2000 - Sibirien ist weit weg - das denken vermutlich die Verantwortlichen bei TotalFinaElf. Der Konzern fördert in Sibirien Öl. Doch die sibirischen Pipelines sind marode: Jedes Jahr gibt es tausende von Ölunfällen. Die sibirische Landschaft weiträumig verseucht und viele Menschen leiden an Krebs. Greenpeace kippte Ölschlamm aus Sibirien ins Foyer der Konzernzentrale, um TotalFinaElf an seine Verantwortung zu erinnern. Lesen Sie mehr zum Thema.
05.10.2000 – Greenpeace protestierte mit der Arctic Sunrise vor Spitzbergen, nördlich des Polarkreises. Aktivisten in Schlauchbooten kreuzten mit Bannern vor dem Kohletransporter Pascha. Kohleverbrennung schmilzt die Arktis
stand darauf. Die Arktis leidet besonders unter dem Klimawandel. Kohle aus Spitzbergen wird auch in deutschen Kohlekraftwerken verbrannt - und trägt damit zum Klimawandel bei. Lesen Sie mehr zum Thema.
06.10.1988 - Das schwedische Schiff Sigyn hatte schon mehrere Havarien hinter sich. Trotzdem sollte es hochradioaktive Brennelemente aus deutschen Atomkraftwerken nach Schweden bringen. Greenpeace-Aktivisten protestierten im Hafen von Emden gegen solch riskanten Atommüll-Tourismus.
07.10.1995 – Die Greenteams in Lübeck feierten ihr fünfjähriges Bestehen mit einer Protestaktion gegen Müll. Als Getränkedosen verkleidet forderten sie die Passanten auf, Einwegverpackungen zu vermeiden. Auch heute noch ist es eine gute Idee, keine Getränkedosen zu kaufen - auch wenn der Einzelhandel neuerdings wieder gerne mehr davon verkaufen würde. Lesen Sie mehr zum Thema.
(Autorin: Lena Weitz)