Greenpeace ist eine internationale Umweltorganisation, die mit gewaltfreien Aktionen für den Schutz der Lebensgrundlagen kämpft. Unser Ziel ist es, Umweltzerstörung zu verhindern, Verhaltensweisen zu ändern und Lösungen durchzusetzen. Greenpeace ist überparteilich und völlig unabhängig von Politik, Parteien und Industrie. Mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland spenden an Greenpeace und gewährleisten damit unsere tägliche Arbeit zum Schutz der Umwelt.
Greenpeace e. V. ist an vielen Standorten und ganz unterschiedlich auf dem diesjährigen 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg vertreten. Außerdem wird es in der Stadt verteilt an bestimmten Veranstaltungsorten Teams geben, bei denen Sie die Möglichkeit haben, sich für den Schutz der Arktis einzusetzen. Unsere Standorte finden Sie auf dieser Karte.
Handwerklich unterscheidet sich die Recherche bei Greenpeace nicht von dem, was auch im Journalismus an Methoden genutzt wird. So wird die verdeckte Recherche auch bei Zeitungen oder für Fernsehsehbeiträge praktiziert. Allerdings profitiert Greenpeace von einer klaren Themenspezialisierung, dem internationalen Netzwerk, der Unterstützung durch Ehrenamtliche und der Bereitschaft, sehr langfristig an Themen sowie konkreten Rechercheprojekten dranzubleiben. Mehr dazu in "Die Umwelt-Ermittler: Wie Greenpeace recherchiert".
In diesem Sommer ist es soweit: Das Büro von Greenpeace e.V. zieht um. Die Deutschlandzentrale der Umweltschutzorganisation wird dann in der Hongkongstraße am Magdeburger Hafen zu Hause sein. Die östliche Hafen City als Zentrum der Wissenschaft, Kunst und Kultur ist genau der richtige Ort für Greenpeace. Hier haben wir die Möglichkeit, in direkten Kontakt und Dialog mit Förderern, Umweltinteressierten oder Schulklassen zu treten.
In der Ausstellung im Eingangsbereich des Gebäudes können wir auf unsere Themen aufmerksam machen und öffentliche Veranstaltungen anbieten. Das Atrium ist Empfang, Ausstellungs- und Veranstaltungsraum, Mitmachtreff und Kommunikationszentrum zugleich. Gleich beim Eintreten erkennen die Besucher ein echtes Greenpeace-Wahrzeichen: Die Brücke der Beluga - umgebaut zum Empfangstresen.
Auf einer 70 Quadratmeter großen begehbaren Weltkarte können die Besucher die weltweiten Erfolge von Greenpeace entdecken. Ein echter Totempfahl darf ebenfalls nicht fehlen.. Zu viel wollen wir hier allerdings noch nicht verraten: Wir freuen uns, wenn wir Sie ab Sommer 2013 in der neuen Ausstellung begrüßen dürfen.
Obwohl wir nur ein Mieter von vielen und nicht Eigentümer des Bürogebäudes sind, können wir unsere eigene energiepolitische Vision mit einem eigenen Energiekonzept umsetzen: Mit hoher Effizienz, geringem Verbrauch und maximalem Einsatz regenerativer Energien. Wie das geht? Wir erzeugen einen Teil unseres Strombedarfs einfach selbst. Und zwar mit Geothermie, Photovoltaik und mit Windenergieanlagen auf dem Dach des Gebäudes - bisher einzigartig in der Hafen City. So sparen wir Gelder, letztendlich Spenden unserer Förderinnen und Förderer, die wir sinnvoller an anderen Stellen einsetzen. Zusätzlichen Energiebedarf decken wir weiterhin mit Ökostrom von Greenpeace Energy.
Insgesamt wollen wir einen Wert von 34 Gramm Kohlendioxid pro erzeugter Kilowattstunde (kWh) erreichen - womit wir den für die Hafen City zuständigen Nahwärmeerzeuger Dalkia deutlich unterbieten würden (89 Gramm CO² pro kWh). Und wir erreichen noch einen Pluspunkt für den Klimaschutz: Unser Bedarf an Primärenergie (d.h. Strom und Wärme) wird unter der Höchstgrenze von 100 kWh pro Quadratmeter pro Jahr liegen - ein Limit, das die Hafen City in ihrem Nachhaltigkeitszertifikat in Gold festgeschrieben hat.
Tropenhölzer, Mineral- und Steinwollprodukte sowie Weich- und Hart-PVC kommen uns nicht ins Haus. Damit folgen wir dem aktuellen Standard der "Deutschen Gesellschaft Nachhaltiges Bauen" (DGNB), das derzeit umfassendste wie anspruchvollste Zertifizierungssystem im Bereich des nachhaltigen Bauens. Es berücksichtigt alle Aspekte der Nachhaltigkeit wie ökologische Kriterien, Wirtschaftlichkeit, Standortbedingungen und soziokulturelle Aspekte.