Greenpeace ist eine internationale Umweltorganisation, die mit gewaltfreien Aktionen für den Schutz der Lebensgrundlagen kämpft. Unser Ziel ist es, Umweltzerstörung zu verhindern, Verhaltensweisen zu ändern und Lösungen durchzusetzen. Greenpeace ist überparteilich und völlig unabhängig von Politik, Parteien und Industrie. Mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland spenden an Greenpeace und gewährleisten damit unsere tägliche Arbeit zum Schutz der Umwelt.
Obwohl wir nur ein Mieter von vielen und nicht Eigentümer des Bürogebäudes sind, können wir unsere eigene energiepolitische Vision mit einem eigenen Energiekonzept umsetzen: Mit hoher Effizienz, geringem Verbrauch und maximalem Einsatz regenerativer Energien. Wie das geht? Wir erzeugen einen Teil unseres Strombedarfs einfach selbst. Und zwar mit Geothermie, Photovoltaik und mit Windenergieanlagen auf dem Dach des Gebäudes - bisher einzigartig in der Hafen City. So sparen wir Gelder, letztendlich Spenden unserer Förderinnen und Förderer, die wir sinnvoller an anderen Stellen einsetzen. Zusätzlichen Energiebedarf decken wir weiterhin mit Ökostrom von Greenpeace Energy. Insgesamt wollen wir einen Wert von 34 Gramm Kohlendioxid pro erzeugter Kilowattstunde (kWh) erreichen - womit wir den für die Hafen City zuständigen Nahwärmeerzeuger Dalkia deutlich unterbieten würden (89 Gramm CO² pro kWh). Und wir erreichen noch einen Pluspunkt für den Klimaschutz: Unser Bedarf an Primärenergie (d.h. Strom und Wärme) wird unter der Höchstgrenze von 100 kWh pro Quadratmeter pro Jahr liegen - ein Limit, das die Hafen City in ihrem Nachhaltigkeits-zertifikat in Gold festgeschrieben hat.
Tropenhölzer, Mineral- und Steinwollprodukte sowie Weich- und Hart-PVC kommen uns nicht ins Haus. Damit folgen wir dem aktuellen Standard der "Deutschen Gesellschaft Nachhaltiges Bauen" (DGNB), das derzeit umfassendste wie anspruchvollste Zertifizierungssystem im Bereich des nachhaltigen Bauens. Es berücksichtigt alle Aspekte der Nachhaltigkeit wie ökologische Kriterien, Wirtschaftlichkeit, Standortbedingungen und soziokulturelle Aspekte.
Greenpeace und die Ehrenamtlichen aus Hamburg sind dann 2013 unter einem Dach vereint.