
Wälder befinden sich in einem Klima-Teufelskreis. Zum einen trägt die Urwaldzerstörung massiv zur Klimaerwärmung bei, zum anderen führt der Klimawandel zu Dürren, Stürmen, Überschwemmungen, veränderten Vegetationsperioden und zu Waldzerstörungen, die wiederum vermehrt zu CO2-Freisetzung führen. Hauptverursacher der Urwaldzerstörung in den Tropen sind jedoch der illegale Holzeinschlag sowie die drastische Umwandlung von Urwald in Ackerland.
Fast die Hälfte des weltweiten Kohlenstoffs an Land ist in Wäldern gespeichert, mehr als in allen anderen Ökosystemen. Werden diese zerstört, wird der gespeicherte Kohlenstoff freigesetzt. Heute ist nur noch ein Fünftel der ursprünglichen Urwäldfläche mit großen intakten Urwäldern bewachsen. Und auch diese sind massiv durch Abholzung bedroht.
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