Endlich - EU konsultiert Bürger zu Gesetz zu Handel mit illegalen Holzprodukten
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- Ort: Hamburg,
- Artikel veröffentlicht am: 19.02.2007,
- Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion
Die deutsche Bundesregierung hatte vergangenen Herbst ein Urwaldschutzgesetz wegen angeblicher europarechtlicher Zuständigkeit gekippt. Jetzt hat die Europäische Kommission nach jahrelanger Blockade zwar keinen Gesetzesvorschlag, doch zumindest einen sogenannten Konsultationsprozess darüber eröffnet, wie der Import von illegal geerntetem Holz in die EU schärfer kontrolliert werden kann. Eine der vier Optionen, die sie diskutiert, ist die Entwicklung eines EU-Gesetzes zur Bekämpfung des Handels mit illegalen Holzprodukten. Diese Option entspricht in wesentlichen Teilen dem von Greenpeace für Deutschland propagierten Urwaldschutzgesetz.
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- Keine Urwald-Fenster für Bundestagsverwaltung Holzfenster stammen aus dubiosen Quellen. Gegen den Einbau von rund 500 Merantiholz-Fenstern protestiert Greenpeace seit heute frueh am Gebaeude der Bundestagsverwaltung in Berlin. Aktivisten haben ein acht mal acht Meter großes Banner mit dem Bild eines Orang-Utans an der Fassade des Gebäudes befestigt. Auf dem Banner steht: "Große Koalition für Urwaldzerstoerung. SPD, CDU, FDP und Buendnis 90/Die Gruenen. Ihr zerstoert meine HeimatÓ. Der Grund für die Aktion: Merantiholz wird vorwiegend aus Suedostasien nach Deutschland importiert. Dort werden durch den Einschlag die Urwaelder vernichtet. Für die Fenster gibt es keine glaubwürdige Zertifizierung, die ihre unbedenkliche Herkunft belegen könnte.
- Aufgenommen am: 17.08.2005
- Ort: Berlin, DEU
- Copyright: © Santiago Engelhardt / Greenpeace