
Urwälder sind wahre Schatzkammern und beherbergen den größten Artenreichtum der Erde: Millionen Tier- und Pflanzenarten - rund zwei Drittel aller Lebewesen auf dem Lande - sind in den tropischen Regenwäldern rund um den Äquator zu Hause. 500 verschiedene Baumarten auf einem Hektar sind in den Tropen keine Seltenheit. Und natürlich sind diese Wälder für unzählige Ureinwohner heute noch Heimat und Lebensraum.
Der Verlust der biologischen Artenvielfalt ist eine der dramatischsten Konsequenzen der Urwaldzerstörung. Dabei verschwinden zahlreiche Pflanzen, die für pharmazeutische Wirkstoffe genutzt werden könnten.
In den nördlichen Urwäldern von Skandinavien, Russland und Sibirien bis nach Alaska und Kanada gedeihen unter extremen Klimaverhältnissen bei Temperaturen bis zu minus 50 Grad Celsius ausschließlich Nadelwälder. In den gemäßigten Breiten wachsen temperierte Regenwälder an der Pazifikküste, während die Urwälder in Mitteleuropa bereits fast komplett zerstört sind.
So unterschiedlich ihre Vegetation und Artenvielfalt auch ist, eines bleibt allen Wäldern gleich: Sie spielen für die Lebensräume der Erde eine elementare Rolle: Sie regulieren das Klima, indem sie die Luftfeuchtigkeit erhöhen, Winde bremsen und extreme Klimaverhältnisse wie Hitze, Frost, Trockenheit und Sturm abmildern. Sie filtern die Luft, speichern und reinigen Wasser und verhindern Erosionen.
Neben dem eigenen, unschätzbaren Wert tragen die verbliebenen Urwälder also entscheidend zur Stabilisierung der Lebensgrundlagen dieses Planeten bei. Ohne Bäume wäre ein Leben auf unserer Erde unvorstellbar.
Trotzdem werden Urwälder ununterbrochen abgeholzt. Rund 120.000 bis 150.000 Quadratkilometer Urwald (eine Fläche rund drei Mal so groß wie die Schweiz) verschwinden jährlich, mit eher steigender statt abnehmender Tendenz. Eines der zentralen Anliegen von Greenpeace ist es daher, die weltweit verbliebenen 20 Prozent der einstigen Urwälder als komplexe Ökosysteme und artenreiche Lebensräume zu erhalten.
Dabei reicht es nicht aus, allein die Industrie zu einer urwaldfreundlichen Holzbeschaffung zu bewegen, auch die Regierungen müssen endlich für den Urwaldschutz handeln: Mit zusätzlichem Geld sollen sofortige Moratorien für jegliche industrielle Nutzungen der verbliebenen Urwälder eingesetzt werden. Weiterhin müssen langfristige Konzepte für Schutzgebiets- und nachhaltige Nutzgebietszonen entwickelt und eingehalten werden.
Urwälder gibt es rund um den Globus: Die tropischen Regenwälder sind die artenreichsten Laubwälder rund um den Äquator. Die nördlichen Urwälder erstrecken sich von Skandinavien, Russland und Sibirien bis nach Alaska und Kanada; in diesen extremen Klimaverhältnissen gedeihen ausschließlich Nadelwälder. Temperierte Regenwälder wachsen in den gemäßigten Breiten der Pazifikküste. In Mitteleuropa sind die Urwälder fast komplett zerstört.
Urwälder sind wahre Schatzkammern, die den größten Artenreichtum der Erde beherbergen: Millionen Tier- und Pflanzenarten - rund zwei Drittel der irdischen Flora und Fauna - sind allein in den Regenwäldern zu Hause. In den Tropen sind 500 verschiedene Baumarten auf einem Hektar Wald keine Seltenheit. Wälder spielen eine elementare Rolle für alles Leben auf der Erde: Sie regulieren das Klima, filtern die Luft, reinigen Wasser und verhindern Erosionen. Sie mildern Hitze, Frost, Trockenheit und Sturm. Für rund 500 Millionen Ureinwohner sind Urwälder heute noch Heimat und Lebensraum, der erhalten werden muss.
Alte Buchenwälder gibt es kaum noch in Deutschland. Die meisten stehen in Bayern. Doch dort werden diese wertvollen Wälder eingeschlagen.