Zum Start der Grünen Woche fordern der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), NABU, Forum Umwelt und Entwicklung und Greenpeace einen sofortigen Einschlagstopp für alte Laubwälder in öffentlichem Besitz.
Ein Gutachten von Greenpeace stellt fest, dass der Pfälzerwald am besten als Buchen-Nationalpark geeignet ist.
Greenpeace errichtet ein Waldcamp zum Schutz alter Buchenwälder. Die Umweltaktivisten dokumentieren mit GPS-Geräten den Bestand der Laubwälder im Spessart, da die Bayrischen Staatsforsten die Daten nicht öffentlich machen.
Februar / März 2012 Neben den Aktivisten, die in den Wäldern im Spessart die Bäume kartieren, findet auch Aufklärungsarbeit vor Ort statt. Täglich ziehen dafür Ehrenamtliche aus dem Team50plus durch die Dörfer.
Greenpeace deckt das illegale Vorgehen der Bayerischen Staatsforste (BaySF) mit einem Report über sieben exemplarische Fälle auf. Mit der Ausbeutung der alten Buchenwälder in Bayern verstoßen die Bayerischen Staatsforste gegen europäische Natura 2000-Richtlinien und das Bundesnaturschutzgesetz.
In 24 Innenstädten in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg protestieren Greenpeace-Aktivisten gegen die Waldpolitik des Landes Bayern. Passanten können sich an dem Protest beteiligen und Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) für den Preis der Goldenen Kettensäge nominieren.
Gegen den Export wertvoller Buchenstämme nach China protestieren Greenpeace-Aktivisten im bayerischen Spessart. Acht Aktivisten befinden sich auf einem Ladekran, der die Stämme in einen Container verladen soll. An dem Container haben sie ein zwei mal vier Meter großes Banner angebracht mit der Forderung: Stoppt den Ausverkauf: Alte Buchenwälder schützen!
Eine repräsentative Meinungsumfrage des Forsa-Instituts im Auftrag von Greenpeace belegt: 63 Prozent der Menschen in Bayern und 57 Prozent der Hessen wollen mehr Schutz für ihre Wälder. Um diese Forderung zu unterstützen, protestieren Greenpeace-Aktivisten im Spessart für einen Einschlagstopp.
Nach sechs Wochen Waldcamp haben die Greenpeace-Aktivisten 23.844 alte Buchen und Eichen im Spessart vermessen. Greenpeace präsentiert die Ergebnisse in Form von 17 Karten. Dabei deckten die Umweltschützer auf, wie sehr die industrielle Forstwirtschaft diese Wälder bedroht.
Greenpeace reicht beim Verwaltungsgericht in Kassel Klage gegen den Landesbetrieb Hessen-Forst Kassel ein, um Angaben über den Zustand wertvoller alter Buchenwälder in Hessen zu erhalten. Eine Anfrage nach dem Umweltinformationsgesetz hatte die unabhängige Umweltschutzorganisation bereits im November vergangenen Jahres gestellt. Trotz mehrfacher Nachfrage verweigerte der Landesbetrieb jedoch die Auskunft.
Für den Schutz alter Buchen protestieren Greenpeace-Aktivisten in ganz Deutschland. In 54 Städten verteilen sie an Infoständen drei Meter lange Maßbänder an Passanten, mit denen sie den Umfang und das Alter der Bäume in ihrer Umgebung bestimmen können.
Aus Protest gegen die illegale Bewirtschaftung der Wälder im bayerischen Spessart haben Greenpeace-Aktivisten in einem Natura 2000-Schutzgebiet bei Aschaffenburg Baumsetzlinge ausgetauscht. Seit den frühen Morgenstunden ersetzen sie etwa 1600 Nadelbaumsetzlinge der Baumart Douglasie durch junge Buchen.
Die Umweltschützer bringen die 1.967 Nadelbäume zu Bayerns Forstminister und legen EU-Beschwerde gegen Bayerns Rechtsverstöße in Buchenwäldern ein.
Greenpeace reicht Klage gegen die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) ein. Gegen die Verheimlichung von Daten über öffentliche Wälder in Bayern protestieren Greenpeace-Aktivisten am gleichen Tag in Regensburg. An der Zentrale der BaySF haben Kletterer ein elf mal sechs Meter großes Banner befestigt mit der Forderung: Grüß Gott, BaySF Vorstand, stoppt die heimliche Zerstörung alter Buchenwälder!
In einem Eckpunktepapier benennt Greenpeace Leitlinien zur forstwirtschaftlichen Nutzung der öffentlichen Laubwälder Bayerns in den nächsten zehn Jahren. Das Dokument berücksichtigt die konstruktiven Vorschläge von Forst- und Naturschutz-Sachverständigen sowie den Bürgern im Spessart.
Ein Greenpeace-Ranking zeigt: Bundesländer haben Nachholbedarf. 600 Greenpeace-Aktivisten fordern deshalb mehr Waldschutz in Deutschland. Mit einem aus der Luft erkennbaren Menschenbanner protestieren 600 Greenpeace-Aktivisten aus ganz Deutschland heute für mehr Waldschutz. Auf einer Wiese nahe dem brandenburgischen Buchenwaldgebiet Grumsin, einem UNESCO Weltnaturerbe, formen sie einen Baum. Dieser symbolisiert die Waldfläche Deutschlands.
Mit der Forderung Schützt die alten Buchenwälder protestieren Greenpeace-Aktivisten heute gegen die Waldpolitik von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU). Vier Kletterer haben an der bayerischen Staatskanzlei ein 19 mal fünf Meter großes Banner befestigt.
Erste Erfolge: Forstminister Brunner und der Vorstandsvorsitzende der BaySF verkünden einen vorübergehenden Pflanzstopp für die nordamerikanische Nadelbaumart Douglasie in einem Schutzgebiet. Außerdem sprechen sie sich gegen die Holznutzung in über 180-jährigen Buchenbeständen ‚in den nächsten Jahren’ aus und veröffentlichten Karten dieser Wälder aus 13 der 41 BaySF-Betriebe.
Greenpeace fordert Angaben über den Zustand wertvoller alter Buchenwälder in Niedersachsen und reicht heute beim Verwaltungsgericht in Braunschweig Klage gegen die Niedersächsischen Landesforsten ein. Trotz mehrfacher Nachfrage verweigert der Landesbetrieb bislang die Auskunft, obwohl nach dem Umweltinformationsgesetz darauf ein Anspruch besteht.
Im bayerischen Spessart setzen Greenpeace-Aktivisten die Kartierung der Bäume fort, die sie Anfang des Jahres begonnen haben. Mit Maßband und GPS-Geräten nehmen sie Bäume mit über 50 Zentimeter Durchmesser in digitale GIS-Karten auf.
In rund vierzig Innenstädten suchen Greenpeace-Gruppen Baumpaten für 2300 alte Buchen im Spessart. Mit diesen Baumpatenschaften kann sich jeder für den Schutz der Urwälder von morgen engagieren. Unsere Aktion soll ein Signal an die bayerische Landesregierung senden und ihr zeigen, dass der Schutz der Wälder den Menschen in Deutschland am Herzen liegt.
Nach dem Ende der Kartierung im Spessart schlägt Greenpeace nun die Zelte in Göttingen auf und beginnt dort und im Solling die Kartierung der Waldflächen.
Greenpeace-Aktivisten übermalen bei Aschaffenburg Markierungen auf alten Bäumen, die gefällt werden sollen. Auch nicht markierte Bäume bekommen ein Schutzzeichen. So können Waldarbeiter nicht mehr erkennen, welche Bäume einzuschlagen sind. Die Bäume werden wirksam geschützt.
Greenpeace Aktivisten fordern Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) auf, sich für den Schutz des Waldes einzusetzen. Sie protestieren an der Staatskanzlei in München mit einem elf mal elf Meter großem Banner, auf dem zu lesen ist: "Warum verheimlichen Sie Daten, Herr Seehofer?".
Greenpeace-Aktivisten markieren im bayerischen Spessart Bäume, die einen Paten haben. In einem Waldstück bei Aschaffenburg befestigen sie Plaketten an den Buchen mit der Aufschrift "Ich habe einen Paten".
Greenpeace-Aktivisten stellen sich in einem Waldgebiet im Spessart zwischen Waldarbeiter und Bäume, die zum Einschlag ausgezeichnet sind und gefällt werden sollen. "Stoppt die Säge - Waldschutz jetzt" ist auf einem Banner zu lesen. Das Buchenwaldgebiet ist bis zu 180 Jahre alt.
Das Ergebnis einer umfangreichen Kartierung, die Greenpeace Aktivisten am Beispiel des niedersächsischen Solling vorgenommen haben, zeigt: Der Wald in Niedersachsen muss besser geschützt werden.
Greenpeace legt bei der Europäischen Union neues Beweismaterial zur laufenden EU-Beschwerde aufgrund mangelnden Waldschutzes vor. Die unabhängige Umweltschutzorganisation reichte Karten ein, die die Verschlechterung des durch Europarecht geschützten Buchenwalds im bayerischen Spessart belegen.
Nach Bayern und Niedersachsen ist nun auch Hessen an der Reihe: Greenpeace startet die Kartierung des Hessischen Staatswaldes, um das Potenzial für den Klimaschutz zu ermitteln.
Greenpeace-Aktivisten stellen erneut einen schweren Verstoß gegen den Naturschutz im Spessart fest. In der Abteilung ‚Eulsdelle’, entdeckten die Aktivisten einen 187 Jahre alten Bestand, in dem ausgewiesene Bäume gefällt werden sollen. Mit Bannern ‚Schützt unsere alten Buchenwälder’ fordern Greenpeace-Aktivisten einen sofortigen Stopp der geplanten Holzeinschläge in dem Wald.
Gegen den Export abgeholzter, wertvoller Buchenstämme protestieren Greenpeace-Aktivisten im bayerischen Spessart. Die Buchenstämme sollen vermutlich nach China verschifft werden.