Wir essen Amazonien auf
Zusammenfassung des Greenpeace-Reports "Eating up the Amazon"
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- Artikel veröffentlicht am: 17.10.2006,
- Artikel veröffentlicht von: Greenpeace Redaktion
Der Amazonas-Regenwald ist der größte tropische Urwald der Erde. Er ist nicht nur Lebensraum von Menschen, Tieren und Pflanzen; sondern er reguliert das Klima, reinigt die Luft, filtert Wasser und verhindert Erosion. Doch wo einst dichtes Grün wucherte, erstrecken sich jetzt riesige Soja-Felder von oft mehreren tausend Hektar Größe. Soja wird als Tierfutter für Geflügel, Schweine oder Kühe nach Europa exportiert. Der große Appetit auf billiges Fleisch ist mitverantwortlich für die Zerstörung des Regenwaldes und die Verletzung der Menschenrechte in Amazonien.
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- Auf halber Strecke zwischen Belem und Manaus liegt die Stadt Santarem am Zusammenfluss des Rio Tapajós mit dem Amazonas. Die auf dem Landweg praktisch nicht zu erreichende Region erlebt seit der Inbetriebnahme eines Umschlaghafens für Getreide in Santarem eine massive Zunahme des Anbaus von Soja und den daraus resultierenden Konflikten durch illegale Landnahme und Abholzung von Waldflaechen. Waldrodung vor allem für Sojapflanzung- Paranussbaeume an der BR-163. Entlang der BR-163 Santarem-Cuiaba weicht der Wald dem Vormarsch des Sojaanbaus in Amazonien. Uebrig bleiben lediglich wenige der besonders geschuetzten und wirtschafltlich nutzbaren Paranussbaeume.
- Aufgenommen am: 15.06.2005
- Ort: Rio Tapajs/Santarem, BRA
- Copyright: © Werner Rudhart / Greenpeace