Fotogalerie: Der Urwald im Kongobecken
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- Ort: Hamburg,
- Artikel veröffentlicht am: 12.06.2007,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Einst bildeten die afrikanischen Regenwälder einen ununterbrochenen Gürtel vom Senegal bis nach Uganda. Heute ist nur noch ein Bruchteil davon vorhanden. Die größten noch existierenden zusammenhängenden Teile afrikanischen Regenwaldes liegen im Kongobecken, mit Hunderten von Pflanzen und Tieren, die es nur hier gibt. Das Kongobecken gehört immer noch zu den artenreichsten Regionen der Welt.
Die größte Gefahr für dieses Schatzkästchen ist der industrielle Holzeinschlag. Er breitet sich schnell in die letzten intakten Waldregionen aus und bahnt den Weg für weitere Zerstörungen wie zum Beispiel die kommerzielle Wilderei. In manchen Fällen hat der Holzeinschlag zur fast völligen Vernichtung bedrohter Tierarten beigetragen, so bei Schimpansen, Gorillas und Waldelefanten.