Urwaldkiller Holzhandel
Greenpeace veröffentlicht Recherche zu Tropenholz in deutschen Bau- und Holzmärkten
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- Ort: Mainz,
- Artikel veröffentlicht am: 07.05.2008,
- Artikel veröffentlicht von: Sigrid Totz
Bundesweit werden in Baumärkten und Holzhandlungen Produkte aus illegaler Urwaldabholzung verkauft. Das ist das Ergebnis einer Recherche, die Greenpeace in den vergangenen drei Monaten im deutschen Holzhandel durchgeführt hat. Die in 700 Geschäften gefundenen Produkte aus beispielsweise Teak, Bangkirai oder Akazie stammen zu großen Teilen aus Urwaldraubbau sowie Plantagen, für die Urwald zerstört wurde. Greenpeace-Aktivisten präsentieren die Ergebnisse der Recherche heute vor dem Tagungsgebäude der Umweltministerkonferenz in Mainz. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) will hier mit den Umweltministern der Bundesländer die deutsche Position zum kommenden UN-Urwaldgipfel (Convention on Biological Diversity) formulieren. Greenpeace fordert Gabriel auf, sich im Vorfeld der Konferenz für ein europäisches Urwaldschutzgesetz einzusetzen, das den Handel mit illegalem Holz unter Strafe stellt.
Details zu diesem Bild:
- Hafen von Douala. Tropenholz/Baumstaemme werden verladen.
- Aufgenommen am: 15.03.2003
- Ort: Douala, CMR
- Copyright: © Markus Mauthe / Greenpeace