
"Uns ist es wichtig, sachlich über die Vor- und Nachteile eines Schutzgebietes zu diskutieren. Ein erster wichtiger Schritt ist es, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen", so Scheuermann "leider werden von einzelnen Interessensverbänden immer wieder Ängste geschürt, um den Nationalpark zu verhindern". So veröffentlichte der AG Rohholzverbraucher e.V. am 14. Februar Studienergebnisse zu Arbeits-platzverlusten in der Säge- und Holzindustrie im Nordschwarzwald, allerdings ohne die zugrundeliegende Studie zu veröffentlichen. "Wir zweifeln an den Ergebnissen", so Scheuermann, "dass diese Annahmen zu hoch sind, zeigen die offiziellen Zahlen des regionalen Arbeitskreises Infrastruktur und der Forst Baden-Württemberg".
Am Samstag, den 2. März, gibt es jeweils ab 8.00 Uhr auf zentralen Plätzen in Forbach und Bad Wildbad Infoveranstaltungen. Erfahrungen und Erlebnisse der Bevölkerung aus anderen Nationalparkregionen werden in Posterausstellungen präsentiert. In Freudenstadt (Gottlieb-Daimler Straße 71) hält László Maraz, Forstwirt und Waldexperte vom Forum für Umwelt und Entwicklung, um 20.00 Uhr einen Vortrag zum Thema "Nationalpark Schwarzwald - Mythen und Argumente zu wirtschaftlichen und ökologischen Folgen". Als Abschluss wird am Sonntag, den 3. März um 14 Uhr in Baiersbronn ein 2 Mal 2 Meter großes, aus Holz geschnittenes Nationalpark-Willkommensschild aufgestellt (zum vollständigen Ablauf).
Die unabhängige Umweltschutzorganisation setzt sich für einen Nationalpark ein, da er erheblich zum Schutz seltener Tier- und Pflanzenarten beiträgt. Kernzonen, in denen der Wald sich selbst überlassen wird, sind dabei wichtige Lernflächen für eine wirklich naturnahe und zukunftsfähige Waldbewirtschaftung. Ein Nationalpark ist ein Zugpferd für die regionale Tourismuswirtschaft und erhält dauerhaft regionale Arbeitsplätze. Dies alles zeigen die Erfahrungen aus dem Nationalpark Bayerischer Wald.
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