
Stapelweise tragen wir Papier nach Hause: Kaffeefilter, Zeitschriften, Milchkartons, Büropapiere und Taschentücher. Kurz nach Gebrauch landen sie auf dem Müll. Im gleichen Tempo, wie die Müllberge wachsen, schwinden die Urwälder, von denen 80 Prozent bereits zerstört sind. Nachdem der jährliche Papierverbrauch in der BRD 1950 noch bei 32 Kilogramm pro Person lag und Mitte der 60er Jahre zum ersten Mal auf über 100 Kilogramm gestiegen war, verbarucht jeder Deutsche inzwischen durchschnittlich 234 Kilogramm Papier pro Jahr (2004). Damit gehört Deutschland zu den fünf größten Papierkonsumenten weltweit.