
Wie beim Great Bear-Regenwald an der Westküste Kanadas, wo sich Umweltorganisationen, die Regierung von British Columbia und Holzkonzerne im April 2001 auf ein Moratorium einer 11.000 Quadratkilometer großen Urwaldfläche geeinigt haben und ein ökologisches Schutz- und Nutzungskonzept für dieses Gebiet erstellen.
So oder ähnlich müsste in allen Urwaldgebieten vorgegangen werden. Das bedeutet vor allem für die Industrieländer, ihren Holz- und Papierverbrauch drastisch zu senken. Der weltweite Holzbedarf muss ausschließlich aus Wirtschaftswäldern gedeckt werden können, die nach ökologischen Kriterien betrieben werden.
Greenpeace hat ein Konzept der ökologischen Waldnutzung entwickelt. Grundlagen umweltverträglicher, sozial gerechter und trotzdem wirtschaftlicher Waldnutzung sehen vor allem den Verzicht auf Kahlschlag, Pestizideinsatz und Düngung vor.
Ziel ist es, die letzten Urwaldgebiete weltweit als komplexe Ökosysteme und artenreiche Lebensräume zu erhalten. Dazu müssen diese konsequent vor industriellem, zerstörerischem Holzeinschlag geschützt werden.
Wie beispielsweise beim Great Bear-Regenwald an der Westküste Kanadas, wo sich Umweltorganisationen, die Regierung von British Columia und Holzkonzerne im April 2001 auf ein Moratorium einer 11.000 Quadratkilometer großen Urwaldfläche geeinigt haben und ein ökologisches Schutz- und Nutzungskonzept für dieses Gebiet erstellt wird, müsste in allen sieben fantastischen Urwaldgebieten vorgegangen werden.
Das bedeutet vor allem für die Industrieländer als Hauptabnehmer von Urwaldholz, ihren Holz- und Papierverbrauch drastisch zu senken. Zum Schutz der verbliebenen 20 Prozent der einstigen Urwälder unserer Erde muss der weltweite Holzbedarf ausschließlich aus Wirtschaftswäldern gedeckt werden, die nach ökologischen Kriterien betrieben werden.
Dazu hat Greenpeace ein Konzept der ökologischen Waldnutzung entwickelt. Grundlagen umweltverträglicher, sozial gerechter und trotzdem wirtschaftlicher Waldnutzung sehen vor allem den Verzicht auf Kahlschlag, Pestizideinsatz und Düngung vor.
Leitbild der ökologischen Waldnutzung ist die natürliche Artenvielfalt und Entwicklung des Waldes. Der bewirtschaftete Wald soll dem natürlichen, unangetasteten Wald möglichst ähnlich sein und auch den in herkömmlichen Wirtschaftswäldern bedrohten Pflanzen- und Tierarten einen Lebensraum gewähren.
Deren Zusammensetzung und Altersstruktur richtet sich weitgehend nach den natürlichen Gegebenheiten. Durch Samenflug soll sich der Wald selbst verjüngen, nachgepflanzt wird nur in Ausnahmefällen. Insgesamt ist die Waldpflege auf das notwendige Minimum reduziert, nur ausgewählte Bäume oder kleine Baumgruppen werden gefällt.
Der Weltforstrat, FSC (Forest Stewardship Council), 1993 in Toronto gegründet, ist eine nichtstaatliche, gemeinnützige Organisation, die sich für eine ökologisch und sozial vertretbare Nutzung sämtlicher Wälder einsetzt. Getragen wird der FSC von Umweltverbänden, Gewerkschaften, Holzindustrie, indigenen Völkern, Forstwirten, waldnutzenden Gemeinden und Zertifizierern für Waldprodukte.
Die Kontrolle von FSC, aber auch von Naturland, einem vor allem in Deutschland zertifizierenden Umweltverband, setzt beim Waldnutzungskonzept an allen Produktionsstufen an - vom ursprünglichen Wald bis zum fertigen Produkt. Die Siegel beider Organisationen garantieren, dass bei der Waldbewirtschaftung hohe ökologische und soziale Standards eingehalten werden. Bislang sind weltweit 220.000 Quadratkilometer Wald nach den FSC-Kriterien zertifiziert worden.