Greenpeace liegen Beweise vor, dass die Ha Tinh 06 am 23. Februar versucht hat, illgal geschlagenes Holz zu laden. Der Verdacht bestand bereits seit dem 14. Februar, doch die ständige Nähe von Zeugen hatte den Vorgang verhindert. Eine von den Greenpeacern zum Liegeplatz des Frachters geführte Marinepatrouille forderte das Schiff jetzt auf, die indonesischen Gewässer zu verlassen.
Die Rainbow Warrior patrouilliert derzeit im Mündungsgebiet der Flüsse Lamandau und Kumai. In dieser Region aktiv zu werden, ist gefährlich: Zentralkalimantan ist berüchtigt für illegalen Holzhandel. Der Arm der Holzmafia reicht weit in die Politik hinein. Die Holzbarone schrecken nicht vor massiver Gewalt zurück.