Letzte Chance für Brasiliens Regenwälder
Proteste aus aller Welt sollen umstrittene Gesetzesnovelle stoppen
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- Artikel veröffentlicht am: 22.11.2008,
- Artikel veröffentlicht von: Jan Haase
Der massive Protest von Greenpeace und anderen Organisationen in Brasilien zeigt Wirkung. Die Abstimmung über die Änderung des brasilianischen Forstgesetzes - eigentlich geplant für den 19. November - wurde verschoben. Nach den Umweltverbänden hat nun auch das brasilianische Umweltministerium heftige Kritik an dem Gesetzesvorschlag geübt. Danach dürften private Waldbesitzer zukünftig bis zu 50 Prozent statt wie bisher 20 Prozent ihres Grundstücks abholzen. Die zusätzlichen 30 Prozent würden mit der geplanten Änderung des Forstgesetzes zur Rodung für Ölpalm- oder Eukalyptusplantagen freigegeben werden.
Details zu diesem Bild:
- Ein einzelner Nussbaum (castanheira) steht in einem Sojafeld im Amazonas Regenwald.
- Aufgenommen am: 16.12.2007
- Ort: Grosso State, BRA
- Copyright: © Greenpeace/Rodrigo Baleia / Greenpeace