Auf dieser Seite haben wir für Sie die letzten Nachrichten zum Thema Wälder zusammengestellt.

Bayern zeigt beispielhaft, dass die Bewirtschaftung öffentlicher Wälder zunehmend an Profitinteressen ausgerichtet wird. Durch die rücksichtslose Abholzung unserer Wälder entsteht ein immenser ökologischer aber auch volkswirtschaftlicher Schaden
, sagt Martin Kaiser, Klima- und Waldexperte von Greenpeace. Jede Tonne CO2, die in den Wäldern durch Nichtnutzung zusätzlich gebunden werden kann, hilft im Kampf gegen den Klimawandel.
Sollte der vorliegende Entwurf zur Waldstrategie 2020 so umgesetzt werden, würde Deutschland damit den Schutz alter Buchenwälder und seine Verpflichtung zum Klimaschutz aufgeben. Der Entwurf orientiert sich stark an den Gewinninteressen der Holzindustrie. Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner werde mit ihrer Waldstrategie in die Geschichte eingehen - als diejenige, die die Nachhaltigkeit der deutschen Forstwirtschaft aufgegeben habe, so Kaiser.
Greenpeace fordert einen sofortigen Einschlagstopp für alle öffentlichen Laubwälder in Deutschland, die über 140 Jahre alt sind. Er soll so lange gelten, bis die Forstwirtschaft zehn Prozent des öffentlichen Waldes nicht mehr nutzt. Diese Wälder leisten einen großen Beitrag zum Klima und zum Erhalt der Artenvielfalt.
Bereits seit letzter Woche sind Greenpeace-Aktivisten mit einem Camp im unterfränkischen Spessart aktiv. Bis zu 20 Aktivisten erfassen mit GPS-Geräten den Bestand der ökologisch wertvollen, alten Buchen und Eichen. Die alten Buchenwälder im Spessart gehören zu den wertvollsten in Europa und sind unser Urwald von morgen.
Der größte Teil der alten Buchen- und Laubwälder Deutschlands befindet sich in Bayern. Doch auch dort werden diese alten Wälder eingeschlagen.
Protestieren Sie! Fordern Sie den bayerischen Staatsminister Huber auf, die Sägen zu stoppen!

Die Wälder in Bayern zeigen beispielhaft, was passiert, wenn einzig Profitinteressen die Nutzung des öffentlichen Waldes bestimmen. Durch die rücksichtslose Abholzung unserer Wälder entsteht ein immenser ökologischer aber auch volkswirtschaftlicher Schaden
, sagt Martin Kaiser, Klima- und Waldexperte von Greenpeace. Jede Tonne CO2, die in den Wäldern durch Nichtnutzung zusätzlich gebunden werden kann, hilft im Kampf gegen den Klimawandel.
Im vorliegenden Entwurf der Waldstrategie 2020 stellt Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) die Gewinninteressen der Holzindustrie in den Vordergrund. Damit gäbe Deutschland den Schutz der alten Buchenwälder und seine Verpflichtung zum Klimaschutz auf. Die von der Bundesregierung im Jahr 2007 beschlossene Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt könnte nicht umgesetzt werden. Sie sieht vor, zehn Prozent der öffentlichen Wälder nicht forstlich zu bewirtschaften und stattdessen der Natur zu überlassen. Mit ihrer Waldstrategie wird Aigner als diejenige in die Geschichtsbücher eingehen, die die Nachhaltigkeit der deutschen Forstwirtschaft aufgegeben hat
, so Kaiser.
Eine Grafik von Greenpeace zeigt, wie die CO2-Aufnahme der Wälder in den letzten Jahren zurückgegangen ist. Wird der Wald weiterhin so intensiv genutzt wie derzeit, nimmt er kein zusätzliches CO2 mehr auf. Greenpeace fordert einen sofortigen Einschlagstopp für alle öffentlichen Laubwälder in Deutschland, die über 140 Jahre alt sind. Er soll so lange gelten, bis die Forstwirtschaft zehn Prozent des öffentlichen Waldes nicht mehr nutzt.
Seit letzter Woche ist Greenpeace mit einem Camp im Spessart aktiv. Hier sind alte Buchenwälder beheimatet, die zu den Wertvollsten in Europa zählen. Bis zu 20 Aktivisten sind täglich mit GPS-Geräten unterwegs, um die ökologisch wertvollen, alten Buchen und Eichen zu erfassen. Ungenutzte Buchenwälder sind als CO2-Speicher ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Als einzige Landesregierung gibt Bayern keine Auskunft über öffentliche Waldflächen. Damit ist nicht erkennbar, welche Gebiete unter Schutz stehen und wo eingeschlagen wird.

Bis zu 20 Greenpeace-Aktivisten werden im Spessart mit GPS-Geräten unterwegs sein und die ökologisch wertvollen, alten Buchen und Eichen erfassen. Die laufend aktualisierten Karten wird Greenpeace veröffentlichen. „Wir brauchen dringend Auskunft, wo sich die besonders wertvollen Bestände befinden. Nur so können wir sicher gehen, dass diese Wälder ausreichend geschützt werden können“, sagt Martin Kaiser, Waldexperte von Greenpeace.
Die unabhängige Umweltschutzorganisation fordert einen sofortigen Einschlagstopp für alle öffentlichen Buchen- und Laubwälder in Deutschland, die über 140 Jahre alt sind. Er soll so lange gelten, bis die Forstwirtschaft zehn Prozent des öffentlichen Waldes nicht mehr nutzt. Ungenutzte Buchenwälder sind wichtig zum Erhalt der Artenvielfalt. Als CO2-Speicher sind diese Wälder ein unverzichtbarer Beitrag zum Klimaschutz. „Wenn die bayerischen Behörden Informationen über öffentliche Wälder zur Geheimsache machen, dann müssen wir sie selbst beschaffen“, so Kaiser.
Die bayerische Landesregierung hat schon zuvor Auskünfte über öffentliche Waldflächen verweigert. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) lehnte Angaben für eine bundesweite Bestandsaufnahme der Wälder ab. Die Begründung: Er habe dem Präsidenten der bayerischen Waldbesitzer „in die Hand versprochen“, dass Bayern keine Daten liefern werde. Eine aktuelle Anfrage von Greenpeace wiesen die Bayerischen Staatsforste ebenfalls zurück.
Der Nordwesten Bayerns gilt europaweit als eines der bedeutendsten alten Buchenwälder-Gebiete. Erst im Herbst 2010 erklärte die UNESCO ausgewählte alte Buchenwälder in Deutschland zum Weltnaturerbe. Um die internationalen und nationalen Ziele zum Schutz der Artenvielfalt umzusetzen, reicht diese Fläche jedoch nicht aus. Die Bundesregierung beschloss im Jahr 2007 die „Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt“. Sie sieht vor, zehn Prozent der öffentlichen Wälder nicht forstlich zu bewirtschaften und sie stattdessen der Natur zu überlassen. „Der bayerische Ministerpräsident muss die Verantwortung für die Ziele der Bundesregierung übernehmen. Auch in Bayern befinden sich Wälder mit herausragender Bedeutung für Klimaschutz und Artenvielfalt“, sagt Kaiser.
Der größte Teil der alten Buchen- und Laubwälder Deutschlands befindet sich in Bayern. Doch auch dort werden diese alten Wälder eingeschlagen.
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