Mit Infoständen, Theaterstücken, Klopapier-Tests und Unterschriften-Sammellisten wollen die Jugendlichen die Öffentlichkeit auf die Bedrohung der letzten Naturschätze aufmerksam machen. Zugleich informieren sie die Menschen, dass die verbliebenen Urwälder mit ihrer Artenvielfalt nur gerettet werden können, wenn für sie Schutzgebiete errichtet werden.
Darum wird es im Februar des kommenden Jahres bei der UN-Konferenz zum Schutz der Urwälder und Meere in Kuala Lumpur/Malaysia gehen. Dort werden sich Regierungsvertreter aus aller Welt treffen. Greenpeace fordert die Regierungen auf, das bereits 1992 in Rio de Janeiro beschlossene Übereinkommen zum Schutz der biologischen Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD) endlich umzusetzen. Der Erhalt der Urwälder muss mit konkreten Maßnahmen gesichert werden. Wir setzen darauf, dass Deutschland eine führende Rolle bei der Durchsetzung der notwendigen Schutzmaßnahmen einnimmt
, sagte die 15-jährige Julia Lingenfelder in Köln.
Zur Vorbereitung der UN-Konferenz kommen vom 10. bis 14. November Regierungs-Experten im kanandischen Montreal zusammen. Greenpeace hält das für die Gelegenheit, ein aussagekräftiges Maßnahmenpaket vorzuschlagen, damit der dramatische Verlust der Artenvielfalt aufgehalten werden kann. Hierzu ist es notwendig, ein repräsentatives und umfassendes Netwerk von Schutzgebieten zu schaffen, das die letzten Urwälder und alle bedeutsamen Meeresgebiete einschließt.
Im Rahmen des Greenpeace-Projektes Kids for Forests engagieren sich Kinder und Jugendliche aus 17 Ländern. Mit vielfältigen Aktivitäten erinnern sie Politiker an ihre Verantwortung für zukünftige Generationen und an den Schutz der letzten Urwälder der Erde.
Aktuelle Mitmach-Aktion bei Kids for Forests (http://archiv.greenpeace.de/kids-for-forests/)