Greenpeace-Aktivisten vermessen 23.844 alte Laubbäume im Spessart
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- Artikel veröffentlicht am: 20.03.2012,
- Artikel veröffentlicht von: Marissa Erbrich
Dichte Laubwälder mit einer großen Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten - so würde der deutsche Wald eigentlich aussehen. Im Spessart haben sich Greenpeace-Aktivisten ein Bild vom tatsächlichen Zustand eines der wertvollsten Waldgebiete Europas gemacht und fast 24.000 alte Eichen und Buchen auf Karten erfasst.
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- In den vergangenen 50 Jahren wurden etwa zehn Prozent der Waldfläche des BaySF Forstbetriebs Rothenbuch kahl geschlagen, um dort die Eiche zu pflanzen oder zu säen. Galt die Kahlschlagwirtschaft in öffentlichen Wäldern in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts als ökologisch verheerend und wurde weitgehend verboten, wird sie vom Vorstand der BaySF immer noch favorisiert. Auffallend ist die große Häufung von Kahlschlägen in der unmittelbaren Nähe von Naturschutzgebieten.
- Aufgenommen am: 20.03.2012